Mac Basics Tutorial 1 – Installation & Einrichtung

Willkommen zu meinem neuen Tutorial: Mac Basics. Ziel dieser neuen Tutorial-Reihe, ist das Erlernen der Bedienung des Betriebssystem Mac OS X [die aktuelle Version besitzt die Versionsnummer 10.6 und lautet auf den Codenamen Snow Leopard] für Ein- und Umsteiger, sowie jene, die es werden wollen. (:

Warum ein Mac?
Die meisten, die dieses Tutorial lesen, werden sich bereits für Mac und damit wahrscheinlich auch gegen Windows entschieden haben. Ich möchte an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion zwischen Mac und Windows anfangen, dass Mac jedoch das stabilere System ist, ist ein unumstrittener Fakt. Aus Erfahrung kann ich jedoch von mir behaupten [ich benutze nach wie vor beide Systeme parallel], das ein Mac deutlich einfacher zu bedienen ist, trotzdem jedoch eine viel höhere Funktionsvielfalt mit sich bringt, egal ob normaler Benutzer oder schon 'IT-Freak'.

Ein letzter Hinweis
Dieses Tutorial basierte auf der Installation von Mac OS X 10.5. Ich gehe nicht davon aus, dass sich bei der Installation etwas verändert hat, jedoch kann es sein, dass manche Menüpunkte eventuell anders beschriftet sind. Trotzdem sollte die Installation selbstklärend sein. Außerdem stammen die Screens in dem ersten Teil des Kapitels noch von Apple selbst, d.h. sie sind Englisch.

Installation von Mac OS X
Kaum ein Benutzer von Mac OS X muss es zu Beginn selbst installieren - der Grund dafür liegt auf der Hand. Mac OS X wird sehr wenig im Handel gekauft, da es nur für Apple's Computersysteme geeignet ist, und diese 'von Natur aus' mit Mac OS X ausgeliefert werden. Daher ist es logisch, dass ich in diesem Fall von einem gekauften Mac, d.h. dem kürzeren 'Installationsvorgang' ausgehe, d.h. Mac OS ist bereits vorinstalliert und muss nun konfiguriert werden.

  1. Nach dem kleinen, hübsch inszenierten Introvideo, erwartet uns bereits der Welcome-Screen. An dieser Stelle wählen wir unsere Sprache [ich gehe hierbei und im Laufe des Tutorials - logischerweise - von Deutsch aus] und unsere Region aus.

    Installation von Mac OS X: Welcome-Screen

    Installation von Mac OS X: Welcome-Screen

  2. Im nächsten Schritt werden wir unser Admin-Benutzerkonto erstellen. Im ersten Feld erwartet uns der volle Name des Benutzers, dieser sollte wenn möglich auch ehrlich ausgefüllt werden, da er für viele Programme eine wichtige Information darstellt. Das nächste Feld kann normalerweise übersprungen werden, es enthält den Namen des Benutzerordners [später nicht mehr zu ändern!]. Die drei Felder Passwort, Passwort bestätigen und Passworthinweis sollten selbstklärend sein.

    Installation von Mac OS X: Account erstellen

    Installation von Mac OS X: Account erstellen

  3. Sofern es sich um ein mobiles Gerät handelt, kann es sein, dass das Betriebssystem im nächsten Schritt noch versucht, die Verbindung zu einem W-Lan Netzwerk seiner Wahl herzustellen, dass ist allerdings keine Pflicht und ist natürlich auch noch später möglich.
  4. Eine Hinweis zur Registrierung seines Produkt wird folgen, sowie eine kleine Meldung Apples: 'Enjoy your Apple computer!'. Ein letzter Klick auf den Fertig stellen-Button und schon ist der Mac vollkommen betriebsbereit.

    Installation von Mac OS X: Mac registrieren

    Installation von Mac OS X: Mac registrieren

  5. Fertig. Mac ist nun installiert und funktionsbereit. Wir können nun dazu übergeben, in den Systemeinstellungen weitere Konfigurationen vorzunehmen.

    Installation von Mac OS X: Abgeschlossen

    Installation von Mac OS X: Abgeschlossen

Konfiguration von Mac OS X
Die Installation ist nun abgeschlossen, und im Grunde könnte man jetzt mit der Bedienung vorfahren. Trotzdem werden wir noch auf die Systemeinstellungen [Synonym zu der Systemsteuerung in Windows, nur deutlich einfacher und effizienter] eingehen. Dazu starten wir das Programm Systemeinstellungen, welches sich unten im Dock befinden [Dock nennt man die Leiste am unteren Bildschirmrand, ersetzt die Windows-Taskleiste].

Icon der Systemeinstellungen

Icon der Systemeinstellungen

Die Unterpunkte Hardware bzw. Drahtlose Kommunikation werden die wenigsten brauchen, daher werden wir in dieser Erklärung größtenteils auf die Einstellungen der Rubrik 'Persönliches' eingehen. Im folgenden werden wir nur die für Sie zu Beginn 'wichtigen' Punkte besprechen.

Überblick der Systemeinstellungen

Überblick der Systemeinstellungen

  1. Dock
    Die Einstellungen des Docks sollten alle selbstklärend sein, sie dienen größtenteils der visuellen Darstellung des Docks. Da Geschmäcker einzigartig und verschieden sind, gibt es hier logischerweise auch keine 'richtige' Konfiguration.
  2. Schreibtisch & Bildschirmschoner
    Diese Einstellungen sollten ebenfalls selbstklärend sein, wobei hierbei erwähnt sein sollte, das Schreibtisch das Wort für den Desktop[-hintergrund] ist.
  3. Sicherheit
    Dieser Menüpunkt ist schon deutlich interessanter. Das Wort Sicherheit ist eventuell etwas zu hart genommen, da gerade die Einstellungen der ersten Seite eigentlich selbstverständlich sein sollten, trotzdem kann man sagen, dass es ein Menüpunkt ist, den man nicht unbedingt vernachlässigen sollte.

    Systemeinstellung: Sicherheit

    Systemeinstellung: Sicherheit

    Aus Sicherheitsgründen sollten bei folgenden Punkten auf jeden Fall ein Haken gemacht werden: 'Automatische Anmeldung deaktivieren', verhindert, dass beim Start des Computers sofort Zugriff auf den Schreibtisch besteht, sondern fragt das vorher definierte Kennwort ab; 'Sicheren virtuellen Speicher verwenden', sorgt dafür, dass virtueller Speicher auf der Festplatte durch einen Algorithmus verschlüsselt wird. Alle anderen Punkte im Reiter 'Allgemein' sind Geschmacksache, eventuell kann noch die Option 'Kennwort erforderlich' aktiviert werden. Wenn man mit der Konfiguration in dem Reiter fertig ist, sollte man noch auf das Schlosssymbol klicken, um Änderungen ohne Passwort zu verhindern.

    Sicherheitsschloss geschlossen

    Sicherheitsschloss geschlossen

    Zusätzlich sollte die Firewall im gleichnamigen Reiter aktiviert werden, eine Firewall ist bei dem sicheren Mac OS X nicht unbedingt Pflicht, allerdings ist es immer sicherer, sie zu aktivieren. Dazu kann man von Mac OS X behaupten, dass die Firewall das Betriebssystem in keiner Weise ausbremst, schaden, tut sie also niemandem.

    Systemeinstellungen: Sicherheit -> Firewall

    Systemeinstellungen: Sicherheit -> Firewall

  4. Netzwerk
    Sofern der Mac noch nicht mit einem Netzwerk verbunden ist, kann man dies in diesen Einstellungen vornehmen. Sofern man den Mac über Ethernet-Kabel anschließt, sollte er automatisch mit dem Internet verbunden werden, möchte man ihn mit einem W-Lan Netzwerk verbinden, kann man dies hier über den Reiter AirPort tun.
  5. Benutzer
    Wenn ein Mac für mehrere Personen konfiguriert werden soll, findet sich hier die Möglichkeit, weitere Benutzer anzulegen. Dies sollte jedoch weitestgehend selbstklärend sein.

Damit wäre die grundsätzliche Konfiguration von Mac OS X abgeschlossen. An dieser Stelle wäre der Mac bereits so weit vorbereitet, dass man mit der Arbeit beginnen könnte. Im nächsten Kapitel werden wir den Aufbau des Betriebssystems sowie die Bedienung der Systemtools wie den Finder, Mail, Safari, Kontakte etc. näher betrachten.

PHP Tutorial 7 – Funktionen 2

Im letzten Kapitel sind wir beim sehr anspruchsvollen Thema Funktionen stehen geblieben. In diesem Kapitel werden wir das Thema Funktionen abschließen und werden danach wieder einige leichte Themen behandeln - ich weiß, Funktionen sind nicht das einfachste Thema in PHP, es ist zu Beginn sehr schwer zu verstehen, vor allem wenn es schriftlich gelehrt wird. Allerdings sind Funktionen ein grundlegender Bestandteil jeder Programmiersprache, daher muss dieses Thema abgeschlossen sein, danach kommen noch die relativen einfachen Rechenoperationen - damit werden wir bereits die grundlegenden Sachen der Programmiersprache abgeschlossen sein, und werden uns in den weiteren Tutorials themenspezifisch orientieren.

Glütigkeit von Variablen
Variablen innerhalb einer Funktionen heißen lokal, Variablen außerhalb einer Funktionen heißen global. Nun, wo ist der Unterschied? Lokale Variablen sind nur innerhalb einer Funktion verfügbar, globale Variablen sind nur außerhalb einer Funktion verfügbar.

<?php
$var = 'Global';
function output() {
    $var = 'Lokal';
    echo $var;
}
output();
?> 

Wie man hieran erkennen kann, wird zwei mal die Variable $var deklariert, einmal im globalen Raum und einmal im lokalen Raum einer Funktion. Beim Ausgeben der Variablen gibt das PHP Script automatisch die lokale Variable aus.

Das Schlüsselwort global
Wenn man eine globale Variable in einer Funktion nutzen will, muss man dies dem PHP-Interpreter explizit mitteilen, so dass dieser weiß, dass er die globale anstelle der lokalen Variable verwenden muss:

<?php
$var = 'Global';
function output() {
    global $var;
    echo $var;
}
output();
?> 

Rückgabewert
Mit Parametern kann man Werte an eine Funktion übergeben, mit dem Schlüsselwert global kann man globale Variablen bearbeiten, doch wirklich Sinn geben die meisten Funktionen nur, wenn sie etwas zurückgeben. Man kann sich das ganze wie ein Taschenrechner vorstellen. Man gibt dem Taschenrechner eine Zahl, drück z.B. auf den Button zum Wurzelziehen und erhält dann das Ergebnis zurück.
Um dann mit dem Rückgabewert etwas anzufangen, muss man diesen entweder in einer Variable speichern, oder direkt ausgeben - ein Taschenrechner z.B. macht beides, er gibt den Wert direkt aus, trotzdem kann mit mit ihm meistens direkt weiterrechnen - da der Taschenrechner ihn zuvor gespeichert hat.

<?php
function output() {
    $var = 'Hallo';
    return $var;
}
// Variante 1 - direkt ausgeben:
echo output();
// Variante 2 - speichern (und ausgeben):
$text = output();
echo $text;
?> 

Das Schlüsselwort zum Zurückgeben von Werten ist demnach return. Dabei sollte beachtet werden, dass nur ein Wert zurückgegeben werden kann [wenn mehr zurückgegeben werden sollen, muss ein Array zurückgegeben werden, das behandeln wir allerdings erst in späteren Kapiteln. Auch kann einen Rückgabewert als Referenz übergeben, das ist aber im Grunde genommen nie nötig, von daher spare ich mir diese Erklärung, zumindest an dieser Stelle].

Rekursive Funktionen
Rekursive Funktionen sind Funktionen, die sich selbst aurufen, d.h. sie können wie eine Schleife arbeiten. Allerdings benötigen sie bei jedem Durchlauf eine Änderung, da sonst eine Endlosschleife entstehen würde [wenn eine Funktion einfach nur sich selbst aufruft, ohne etwas anderes zu machen, gibt es dabei kein Ende].

<?php
function output($i = 0) {
    if ($i < 10) {
        echo $i;
        output($i+1);
    }
}
output();
?> 

Die Zeile mit if werden die meisten noch nicht kennen, da Schleifen erst demnächst kommen werden. Was soll diese Funktion also? Diese Funktion wird aufgerufen und setzt $i = 0 [kein Parameter gegeben]. Dann überprüft diese, ob $i kleiner 10 ist, wenn ja gibt sie $i aus und ruft danach output aus, allerdings mit dem Parameter $i + 1, d.h. irgendwann wird $i größer bzw. gleich 10 sein, und damit wird der Schleifendurchlauf aufhören, da die Bedingung nicht mehr erfüllt ist. Dies ist ein sehr einfaches Beispiel für eine rekursive Funktion, sollte aber den Grundgedanken erklärt haben.

Statische Variablen
Eine lokale Variable, d.h. eine Variable, die nur innerhalb einer Funktion existiert, wird bei Ende der Funktion automatisch gelöscht, d.h. bei jedem Aufruf der Funktion neu gesetzt. Deswegen musste auch im letzten Beispiel das $i immer wieder als Parameter übergeben werden. Meistens ist diese Eigenart gewünscht, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Dafür gibt es statische Variablen. Dafür muss eine Variable nur mit dem Schlüsselwort static bezeichnet werden, und schon bleibt die Variable bei jedem Funktionsaufruf erhalten:

function output() {

    [...]
    static $i = 24;
    [...]

} 

Bei dieser Funktion wird der Wert von $i erhalten bleiben, auch wenn die Funktion beendet und später wieder aufgerufen wird.

Nun haben wir alles wichtige zum Thema Funktionen gelernt, wir können nun in den nächsten Kapiteln mit Schleifen und danach mit Rechenoperatoren anfangen. ;) Ich hoffe, dieses Kapitel war ein ganzes Stück einfacher als das letzte. Mit der Anwendung von Parametern und Rückggabewerten verfügt ihr außerdem nun über das wichtigste Hilfsmittel PHPs, die riesige Funktionsbibliothek, die von PHP mitgeliefert wird. ;)

[Copyright 2009-2010 by Robin Rump, robinrump.com. All rights reserved. Do not copy, edit or publish without asking author.]

Apple erneuert iPod Serie

Introducing the new iPod series - auf diesen Satz, haben viele Apple-Fans seit einiger Zeit gewartet. Diesen September war es wieder so weit, Apple hat - bis auf den iPod Classic - seine komplette iPod Serie erneuert. Und was man Apple dieses Jahr wirklich zu gute halten - sie veröffentlichen ein technisches Flaggschiff nach dem anderen. Wenn man die neue iPod Serie komplett unter die Lupe nimmt, fällt einem auf, dass es mit Abstand die größte Aktualisierung der iPod Serie alle Zeiten gewesen ist. Scheint so, als wäre Apple auf dem Weg, sich endgültig im Herzen der Kunden zu etablieren, oder wie Steve Jobs diesen Juni zu sagen pflegte.
"This will change everything. Again."

iPod Classic

Wie bereits erwähnt, das gute, alte iPod Classic Model wurde dieses Jahr als einziges nicht einer Neuerung unterzogen, was aber teilweise auch einfach daran liegt, dass sich nur diejenigen das Flaggschiff in Sachen Speicherplatz zulegen, die auch wirklich nur Musik damit hören wollen - man sucht immer noch denjenigen, der die rund 40.000 nötigen Songs auf den iPod Classic lädt, um ihn vollständig zu füllen.

iPod Shuffle

iPod Shuffle - Copyright 2010 by Apple

iPod Shuffle - Copyright 2010 by Apple

Der neue iPod Shuffle - das Design ähnelt sehr dem Vorgänger und doch ist es Apple gelungen, den iPod Shuffle noch einmal designtechnisch zu verbessern. Gefertigt aus poliertem Aluminium ist er in 5 Farben erhältlich, Silber, Blau, Orange, Grün und Pink [siehe Bild]. Sein Akku hat eine Laufzeit von ungefähr 15 Stunden, seine Speicherkapazität hat einen Wert von 2 GB. Er hat nach wie vor keinen Display, dieser ist im Praxistest allerdings auch nicht von Nöten gewesen, das [um 18% vergrößerte] Click-Wheel funktioniert in Folge mit dem kleinen Schieberegler an der Oberseite des iPods super, auch die VoiceOver Funktion sagt dir jederzeit, wer dein Lieblingslied gerade singt, wie viel Prozent deine Batterie hat, und was du noch alles wissen willst. ;) Man kann den iPod Shuffle an jedem Pullover, an jeder Jogginghose und an jedem anderen Kleidungsstück prima fest 'klippen'. Der iPod Shuffle ist ein mobiles Gerät für jeden, der kein Display brauch und einfach nur beim Sport oder unterwegs ein wenig Musik hören möchte. ;) Ansonsten hat sich zum Vorgänger nicht viel geändert, die VoiceOver-Funktion, die wohl mit eine der wichtigsten Funktionen des iPod Shuffles ist, wurde immerhin bereits mit dem letzten Ableger der Serie eingeführt.

iPod Nano

iPod Nano - Copyright 2010 by Apple

iPod Nano - Copyright 2010 by Apple

Auch wenn er mittlerweile als beliebtester iPod vom iPod Touch abgelöst wurde, ist der iPod Nano immer noch ein weltweit geliebtes Produkt, und nach dem iPod Classic wohl mit einer der ältesten Ableger der iPod Familie. Jeder kennt und liebt ihn, den länglichen, mal auch ein wenig breiteren (3. Generation) iPod Nano mit seinem Click-Wheel. Doch halt! Wir betrachten das Bild rechts. Der neue iPod Nano ist weder länglich, noch besitzt er ein Click-Wheel. Um genau zu sein, hat Apple genau das getan, was die Medien bei den vorherigen Updates der Serie immer bemängelt haben - Apple hat mal etwas völlig neues versucht und sich von seiner 'typischen' Form verabschiedet. Der iPod Nano wartet nun mit einer rechteckigen Forum und einem Touchscreen auf. Zugegeben, ich war ein wenig enttäuscht, das Click-Wheel ist Tradition. Doch alles unterliegt der Veränderung. Und im Praxistest, schlägt sich die neue Hardware Prima. Der Touchscreen ähnelt dem des iPod Touchs, natürlich unterstützt der iPod Nano keine Apps, aber die einzelnen Musik-Sektionen [Interpreten, Alben, Genius, Titel] sind in App-Form auf 4 Homescreens à 4 'Apps' verteilt und in ihrer Position anpassbar. Er verfügt ebenfalls über VoiceOver. Er ist in sieben verschiedenen Farben erhältlich, somit ist für jeden Farbgeschmack etwas dabei. Er besitzt einen 1,5 Zoll Screen, was sich zwar sehr klein anhört, in der Praxis aber völlig ausreicht. Beim Musikhören wird der Bildschirm mit dem aktuellen Album-Cover ausgefüllt, was - zugegebenermaßen - richtig edel aussieht, und das beste - es gibt kein oben und unten. Du kannst den Bildschirm jederzeit drehen und in deine Richtung ausrichten. Auch er verfügt nun über einen Clip, mit dem man ihn an der Hose festklippen an, so verliert man ihn nicht beim Joggen oder ähnlichen Freizeitaktivitäten. Er verfügt über 8 bzw. 16 GB Speicherkapazität und hat eine Batterieleistung von ungefähr 24 Stunden. Natürlich kann der iPod auch Radio hören. ;) Alles in allem ist die Anzahl der neuen Funktionen überschaubar, trotzdem ist das Re-Design des iPod Nanos perfekt gelungen und man kann den neuen iPod Nano als einen würdigen Nachfolger des Click-Wheel Nanos betrachten.

iPod Touch

iPod Touch - Copyright 2010 by Apple

iPod Touch - Copyright 2010 by Apple

Der iPod Touch - der mittlerweile wohl mit Abstand beliebteste iPod, das sagen nicht nur die Nutzer, dass sagen auch Apples Verkaufszahlen. Apple hat mit seinem iPhone, dem iPod Touch, und dem iPad in den letzten Monaten so viel Umsatz gemacht wie noch nie. Apple kassiert, und zwar ordentlich. Warum? Diese Frage wird jeder der schonmal ein iOS 4 Produkt in der Hand hatte, so heißen sie mittlerweile, weiß es. Der neue iPod Touch ist einfach magisch. Die letzte Generation war der Hammer. Die jetzige ist göttlich. Das Design ähnelt äußerlich den anderen Generation, doch ein Klick auf den Home-Button offenbart einem bereits die erste Besonderheit, der iPod Touch zieht mit dem iPhone mit, der iPod Touch verfügt nun über ein kristallklares, super detailliertes 'Retina'-Display, mit einer 4-fach vergrößerten Auflösung von 960 x 640 Pixeln, das entspricht fast 300 DPI. ;) Darüber hinaus, verfügt der iPod nun über eine [HD] Kamera, über eine 5-Megapixel Kamera mit Blitz, die in der Lage ist, volle HD 720p-Bilder aufzunehmen. Diese können gleich auf dem iPod getrimmt und via iMovie geschnitten werden. Ein weiterer Klick und schon ist das Foto in FaceBook oder das Video in YouTube. Mobilität rockt.

iPod Touch - Copyright 2010 by Apple

iPod Touch - Copyright 2010 by Apple

Zusätzlich existiert noch eine VGA-Kamera an der Vorderseite, die nicht annähernd so gut ist, aber für Schnappschüsse reicht. Über die Frontkamera wird jetzt auch FaceTime möglich, Apples neuer Standart für Videotelefonie. Moment, Videotelefonie auf dem iPod? Ja, genau das. Da FaceTime über WLAN läuft und keine Telefonnummer braucht, ist dies auch hiermit möglich. Dabei kann auch die HD-Kamera zum Zeigen von Objekten benutzt werden, ein Wechsel der sendenen Kamera ist jederzeit möglich. ;) Auch Prozessortechnisch wurde richtig aufgerüstet, im iPod Touch kommt jetzt der Apple A4 Prozessor zum Einsatz, wer den neuen iPod Touch einmal in der Hand gehalten hat, möchte ihn deswegen nie wieder loswerden, er ist schneller als das Auge realisiert - dem A4 sei Dank.

Auch Software spezifisch wurde kräftig nachgerüstet, der iPod Touch wird mit iOS 4 ausgeliefert, es ist Multitasking, d.h. das Ausführen unzähliger Apps gleichzeitig ohne Geschwindigskeits- und Batterieverlust möglich - du möchtest deine Partie Doodle Jump eben beenden und eine E-Mail schreiben, kein Problem, Doppelklick auf dem Homebutton, ab ins E-Mail Programm, wieder zurück und weiter geht's. Apps können mittlerweile auch in Ordnern gespeichert werden, auch ein Hintergrundbild ist nun ohne weiteres möglich. Dazu wird der iPod Touch nun mit dem GameCenter ausgeliefert, ein neues Gaming-Netzwerk von Apple, spiele mit und gegen deine Freunde, spiele um Trophäen, erreiche Level und knacke die Highscores auf der ganzen Welt - immer mehr Spiele werden für das GameCenter nachgerüstet. Dazu kann auch beim iPod Touch der iBook Store kostenlos nachgerüstet werden.

Dazu kann der iPod Touch natürlich das, was er immer konnte - Musik wiedergeben, und das besser als alle anderen MP3-Player des Planeten [bis auf seine Apple-Geschwister], Videos abspielen, Fotos anzeigen und, was auch sonst, einem den Zugriff über rund 250.000 verschiedene Apps des App Stores liefern. Es gibt nichts, was es nicht gibt, bei 250.000 Apps gibt es wirklich für alles eine Lösung. Der App Store ist und bleibt das Herzstück des iPods. ;)

Alles in allem, ist der neue iPod Touch wirklich magisch, und jeder der noch die 1. Version bzw. gar keinen iPod besitzt, sollte unbedingt über einen Kauf nachdenken, auch Besitzer der 2. und 3. Generation könnten über einen Kauf nachdenken, der iPod Touch ist großartig, der iPod Touch ist magisch. Er ist Apple. Und wir lieben Apple.

[Article: Copyright 2009-2010 by Robin Rump, robinrump.com. All rights reserved. Do not copy, edit or publish without asking author.]

[Images: Copyright 2010 by Apple Inc., apple.com.]

Zeitprobleme

Hey. ;)

Nachdem ich die Blogaktivitäten wiederaufgenommen hatte, kamen wöchentlich rund 2-3 neue Tutorials bzw. Blogeinträge. Ich entschuldige, dass dies derzeit nicht möglich ist, allerdings plane ich derzeit einen Auslandsaufenthalt für 1 Jahr in den Vereinigten Staaten, auch die Schule zieht ziemlich an, ihr werdet euch bis zum nächsten Teil des Tutorials also noch ein wenig gedulden müssen. Nebenbei ist allerdings noch eine kleine Information über die neue iPod-Serie von Apple im Anmarsch, außerdem werden denmächst eventuell auch einige Videologs folgen. :)

Ich denke mal, ich habe euhc hiermit auf den neusten Stand gebracht. ;)
Bis bald. ;)

PHP Tutorial 6 – Konstanten, Sprachkonstrukte, Funktionen 1

Im letzten Kapitel haben wir uns eingehend mit Variablen beschäftigt. Bevor wir in diesem mit Funktionen anfangen, werden noch ein paar Zeilen zu Konstanten kommen, da diese eine Sonderstellung im Bezug auf Funktionen ausüben.

Was ist eine Konstante?
Eine Konstante ist im Grunde genau dasselbe wie eine Variable, sie kann Werte jeglichen Datentyps aufnehmen, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass eine Konstante wie der Name schon sagt, konstant, d.h. unveränderbar ist.

Wofür brauche ich Konstanten?
Eine berechtigte Frage, die schwer zu beantworten ist. Wenn ich z.B. ein mathematisches Script schreibe, und ich benötige mehrmals den Wert der Wurzel aus Pi. Dann werde ich diesen Wert in einer Konstante speichern - logisch, jedesmal rund 10 Stellen [mehr benutzt man normalerweilse nicht, da sowieso ein Rundungswert als Ergebnis herauskommt] in das Script zu schreiben. Dafür würden auch Variablen reichen. Trotzdem benutzt man in der Praxis dafür Konstanten, da die Wurzel von Pi unveränderbar ist. Man kann sich so auf jeden Fall sicher sein, dass der Wert nicht geändert wird, außerdem hat man mehr Spielraum für Namen. Da Konstanten kein vorangestelltes $-Zeichen besitzen, kann die Variable $foo, und die Konstante foo existieren.

Wie initialisiere ich Konstanten?
Konstanten werden mit der Funktion define() initialisiert. Die genaue Funktionsweise von Funktionen werden wir in diesem Kapitel noch kennenlernen, da man den Aufbau dieser Funktion sowie die in damit in Verbindung genannten Fachwörter werden am Ende des Kapitels klar sein.

<?php
define('Konstantennamen', 'Wert der Konstante');
define('Example', 'HelloWorld!);
echo Example;
?>

Aufmerksame Leser werden wahrscheinlich jetzt bereits wissen, wie man Konstanten definiert und benutzt. Ich werde das Beispiel an dieser Stelle ersteinmal so stehen lassen, mit den Funktionen allgemein fortfahren und am Ende des Kapitels - wenn wir bereits eingelesen im Thema Funktionen sind - wieder darauf zurückkommen.

Was sind Funktionen, was sind Sprachkonstrukte?
Funktionen sind, simple formuliert, Sammlungen von Anweisungen. Diese können aus zwei Quellen stammen, entweder werden sie von PHP mitgeliefert, oder man schreibt sie selber. Bei dem Wort Funktionen werden sich viele an den Mathematik-Unterricht erinnern. Ich kann allerdings versichern, dass sich vieles ähnelt, aber doch vieles sehr unterschiedlich ist. Außerdem werden die mathematischen Kapitel erst noch folgen.
Ein Sprachkonstrukt ist einer mit PHP mitgelieferten Funktion sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass man die Klammern weglassen kann - kennen gelernt haben wir bereits das Sprachkonstrukt echo() [Funktionen werden im Kontext immer mit Klammern genannt, bei Sprachkonstrukten tun dies viele auch, obwohl die Klammern bei der Programmierung meistens weggelassen werden]. ;)

Verwendung und Deklaration von Funktionen
Funktionen können in PHP sehr einfach verwendet werden. Sie müssen die Funktion zuerst definieren [in der Programmiersprache auch Deklaration genannt]. Wenn die Funktion mit PHP mitgeliefert wird, entfällt dieser Schritt logischerweise. Als Folge dessen, müssen sie die Funktion logischerweise auch ausführen, denn eine Funktion wird erst bzw. nur bei ihrem Aufruf ausgeführt.

Zum Definieren einer Funktion müssen sie das Schlüsselwort function benutzen:

<?php
function Name() {
    // Anweisungen
}
?>

Nach dem Schlüsselwort function folgt der Funktionsname. Die runden Klammern sind charakteristisch und notwendig für Funktionen. In diesen stehen die etwaigen Parameter [folgen im Laufe des Kapitels noch]. Die Anweisungen stehen in geschweiften Klammern.

Um eine Funktion letzten Endes aufzurufen, verwenden sie ihren Namen und die runden Klammern:

Name();

Um das ganze jetzt mal anschaubar zusammen zu fassen, folgt jetzt noch ein einfaches Beispiel. Die Funktion gibt einen Satz über echo() aus, wenn sie aufgerufen wird.

<?php
function text() {
    echo 'Ich gebe einen Text aus!';
}
text();
?>

Der Aufruf dieses PHP Scripts führt zu der folgenden Ausgabe:

Ich gebe einen Text aus!

Wichtig: Funktionsnamen folgen denselben Regeln via Variablen, d.h. sie dürfen nur aus Buchstaben, Zahlen und Unterstrichen bestehen und müssen mit einem Buchstaben oder einem Unterstrich anfangen. Im Gegensatz zu Variablen sind diese jedoch nicht case-sensitiv, d.h. sie unterscheiden sich nicht in Groß- und Kleinschreibung [die Funktion foo() ist dieselbe wie die Funktion FOO()].

Parameter
Funktionen ähneln Computerprogrammieren. Die Funktionalität steckt innerhalb der Anweisungen der Funktionen. Der Aufrufende muss allerdings nicht wissen, wie die Funktion technisch gesehen funktioniert bzw. wie sie genau aussieht [auch wenn das bei selbst deklarierten Funktionen immer der Fall ist], trotzdem muss er der Funktion Informationen und Werte übergeben können. Dies erledigen Parameter.

Die Parameter der Funktion müssen von Ihnen zwischen die Klammern bei der Deklaration der Funktion geschrieben werden. Die Parameter werden wie Variablen behandelt und sind auch so innerhalb der Funktion aufrufbar.

<?php
function text($nachricht) {
    echo $nachricht;
}
text('Ich werde ausgegeben!');
?> 

Dabei können die Parameter wie in diesem Beispiel direkt geschrieben werden, oder als Variable übergeben werden.

<?php
function text($nachricht) {
    echo $nachricht;
}
$var = 'Ich werde ausgegeben!';
text($var);
?> 

Mehrere Parameter werden [sowohl im Kopf, als auch beim Aufruf] via Kommata abgetrennt. Beim Aufrufen der Funktion entspricht der erste übergebene Wert auch dem ersten definierten Parameter, der zweite übergebene Wert dem zweiten Parameter, und so weiter [für alle ohne HTML-Kentnisse, das <br /> steht für einen Zeilenumbruch]:

<?php
function output($parameter1, $parameter2) {
    echo "Parameter 1: $parameter1 <br/>";
    echo "Parameter 2: $parameter2";
}
$var = 'Welt';
output('Hallo', $var);
?> 

Die oben gezeigte Funktion übergibt zwei Parameter, einen als direkten Wert, einen als Variable - und führt am Ende zu folgender Ausgabe:

Parameter 1: Hallo
Parameter 2: Welt 

Zurück zu den Konstanten
Um nun noch einmal auf die Konstanten bzw. die Funktion define() zurückzukommen. Um eine Konstante zu definieren, muss man die Funktion define aufruf. Die Funktion erwartet als 1. Parameter den Namen der Konstante als String [d.h. eine Zeichenkette in einfachen oder doppelten Anführungszeichen], und als 2. Parameter den Wert, der der Konstante zugewiesen werden soll [Datentyp ist dementsprechend egal, da eine Konstante wie eine Variable eine Ganzzahl, ein String und jegliche andere Art von Datentyp sein kann]. Die Konstanten werden dann über den Namen, der als 1. Parameter übergeben wurde, angesprochen.

Parameter: Wert oder Referenz
Wenn ein Parameter an eine Funktion übergeben wird, geschieht dies in PHP standardmäßig als Wert [call by value], d.h. während des Durchlaufs der Funktion wird eine exakte Kopie des übergebener Werts bzw. der übergebenen Variable angelegt, d.h. der Originalwert bleibt erhalten. Als Beispiel: Einer Funktion x() wird der Parameter $y übergeben. In der Funktion heißt der Parameter $z [$y ist der erste übergebene Parameter, in der Funktionsdeklaration ist der erste Parameter $z, d.h. $z steht in der Funktion für den Wert von dem ursprünglichen $y]. Ich erhöhe jetzt die Parametervariable $z um 2, danach wird die Funktion beendet. Der Wert der ursprünglich übergegebenen Variable $y ist jedoch immer noch derselbe].

Die Alternative ist die Übergabe als Referenz [call by reference]. In diesem Fall ist der Parameter der Funktion nur eine Referenz, d.h. ein Verweis auf die ursprünglich übergebene Variable. Wenn also die Parametervariable innerhalb der Funktion verändert wird, verändert sich auch die Ursprungsvariable. [in diesem Fall würde bei der Erhöhung von $z um 2 auch $y um 2 erhöht werden].
Um eine Variable als Referenz zu übergeben, muss ein Und- bzw. Et-Zeichen [ & ] dem Parameter im Kopf der Funktion vorangestellt werden.

<?php
function callbyvalue($z) {
    $z = $z + 2;
}
function callbyreference(&$z) {
    $z = $z + 2;
}

$y = 0;
callbyvalue($y);
/* Der Wert von $y ist immer noch 0,
   da nur der Wert der angelegten
   Kopie während der Laufzeit der
   Funktion verändert wurde.        */

callbyreference($y);
/* Der Wert von $y beträgt jetzt 2,
   da der Parameter diesmal ein
   Verweis auf die originale
   Variable war, d.h. der Wert
   der originalen Variable direkt
   verändert wurde.                 */
?> 

Ich denke, der Unterschied der Verfahren Wert oder Referenz ist in dem obigen Beispiel klar geworden, ich denke, das Beispiel ist ausreichend kommentiert.

Vorgabewerte
Wir haben bis jetzt nur gelernt, Parameter zu übergeben. Was ist allerdings, wenn - falls ein Parameter nicht übergeben wird - man einen Standardwert angeben will. Folgendes Beispiel: [Man schreibt ein soziales Netzwerk. Man kann das Geschlecht angeben, muss an aber nicht. Wenn die Person männlich ist, ist der Wert von $geschlecht 1, wenn sie weiblich ist, ist der Wert von $geschlecht 2. Wenn die Person jedoch keinen Wert übergibt, soll die Funktion automatisch $geschlecht gleich 0 sitzen, was bedeutet, dass kein Geschlecht angegeben wurde]:

<?php
function output($parameter = 'Standardwert') {
    echo "$parameter <br />";
    // <br /> -> Zeilenumbruch
}
output();
output('Übergebener Wert');
?> 

Der Standardwert wird immer den verwendet, wenn für den entsprechenden Parameter kein Wert übergeben wird [im obigen Beispiel wird beim ersten Aufruf der Funktion output() kein Parameter angeben, daher wird der Parameter mit dem Wert "Standartwert" gefüllt. Die obige Funktion führt zu dieser Ausgabe:

Standartwert
Übergebener Wert 

Um also einen Standardwert für einen Parameter zu definieren, muss in der Funktionsdeklaration dem Parameter - wie einer ganz normalen Variable - ein Wert über den Zuweisungsoperator zugewiesen werden.

Wichtig: Wenn man mehr als einen Parameter verwendet, muss man den oder die Parameter mit Standardwerten ans Ende schreiben. Dies ist relativ logisch, da die Parameter mit Standardwerten selbst wenn sie nicht über den Funktionsaufruf einen Wert zugewiesen bekommen, einen Standardwert enthalten, die ohne Standardwert jedoch noch gar keinen Wert zugewiesen bekommen haben.

Flexible Anzahl an Parametern
Der Standardwert ist die einzige Möglichkeit, zu wenig Parameter an eine Funktion zu übergeben. Zu viele Parameter können jedoch mit mehreren, von PHP mitgelieferten, Funktionen ausgelesen werden.

Erklärung: Das Übergeben von zu vielen Parametern wird in der Programmierung als Überladen bezeichnet. Während in anderen Programmiersprachen jedoch für unterschiedlich viele Parameter auch unterschiedliche Funktionen zur Verfügung stehen, ist das in PHP nicht der Fall.

Wofür benötigt man diese Funktionen? Nun, wenn man zu viele Funktionen übergibt, sind diese ja nicht vorher bei der Deklaration gesetzt. Irgendwie muss man allerdings darauf zugreifen. Das geht mit folgenden Funktionen:

func_num_args() - Liefert als Rückgabewert die Anzahl
der übergebenden Elemente, egal ob diese vorher als
Parameter bekannt gemacht wurden.
[Rückgabewerte folgen im nächsten Kapitel.]

Bsp.:
function funktion() {
    $elemente = func_get_args();
    echo $elemente;
}
funktion('Ein Element');

Dieses Script gibt dementsprechend eine 1 aus
[1 übergebender Wert]. 
func_get_args() - Liefert als Rückgabewert ein Array
[Arrays folgen in den späteren Kapiteln] mit den
übergebenden Parametern. 

Bsp.:
function funktion() {
    $elemente = func_get_args();
    echo $elemente[0];
}
funktion('Ein Element');

Dieses Script gibt das übergebende Element aus
[1 übergebender Wert, dieser wird durch den erste
Index des zurückgelieferten Arrays ausgegebn].
func_get_arg(Index) - Erlaubt den direkten Zugriff
auf ein Element ohne das Array. Der Parameter
der Funktion ist die Nummer das Index des
Parameters der zurückgeliefert werden soll
[der 1. Parameter hat den Index 0].

function funktion() {
    $element = func_get_arg(0);
    echo $element;
}
funktion('Element');

Dieses Script gibt 'Element' aus. 

Mit diesen 3 Funktionen können alle Parameter ausgelesen werden, auch wenn mehr als vorher deklariert übergeben werden.

Weiteres zu Funktionen folgt im nächsten Kapitel.

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PHP Tutorial Anhang 1 – Datentypen

Da einige Rückfragen zum letzten Kapitel des PHP Tutorials eingekommen sind, werde ich vor Teil 6 des Tutorials noch den ersten Teil des Anhangs mit Informationen über Datentypen einfügen, da ich glaube, dass nicht alle ganz den Sinn von Datentypen verstanden haben, bzw. was Datentypen über sind und darstellen. Dies ist auch verständlich, da viele PHP Entwickler damit erst sehr spät in Kontakt kommen - PHP ist nicht typenbasiert. Trotzdem bringte es enorme Vorteile mit sich, wieso ich selbige in diesem Kapitel kurz erklären möchte.

Was sind Datentypen?
Wenn das PHP Modul intern mit Variablen [Objekten, Arrays, diese kommen in den späteren Kapiteln dazu] oder Parametern von Funktionen [ebenfalls folgend in den nächsten Kapiteln] muss man wissen, dass es nicht alle gleich behandelt. Intern weißt das PHP Modul nämlich jeder Variable, bzw. jedem Wert einen Datentyp zu. Ein Datentyp ist z.B. eine Ganzzahl [alle positiven und negativen, glatten Zahlen ohne Kommata], eine Gleitkomma- bzw. Dezimalzahl, eine Zeichenkette bzw. ein String oder ein Boolean. Bis auf den Boolean sind wohl alle Einteilungen bekannt. Nun zum Boolean, meistens auch nur Bool genannt. Ein Bool ist ein Wert, der nur zwei Werte annehmen kann, 1 = true, und 0 = false. Booleans werden sehr oft benutzt, um zu prüfen ob jemand etwas aktiviert hat - wenn ja, beträgt der Wert 1, wenn nein, beträgt er 0. Nachfolgend ist eine Tabelle der wichtigsten Datentypen.

  • Name - Bedeutung - Name in PHP
  • Integer - Ganzzahl - int
  • Float - Dezimalzahl - float
  • String - Zeichenkette [Text] - string
  • Boolean - Boolischer Wert - bool / boolean

Warum brauche ich Datentypen?
Wie bereits erwähnt, braucht man Datentypen in PHP sehr selten. Trotzdem wird der Vollständigkeit halber in Teil 5 des Tutorials eine Möglichkeit zur Konvertierung der Datentypen in Form von Variablen genannt. Vielleicht wird dieser kleine, am Anfang vielleicht unbedeutend erscheinende, Absatz ein großes Problem lösen. Normalerweise löst PHP die gesamte Verwaltung der Datentypen selbst, allerdings hilft ein Verständnis und die erklärte Bedienung in Teil 5 einem ungemein, sei es beim Übermitteln eines Parameters an eine Funktion, oder beim einfachen Lesen im PHP Handbuch [fast alle Komponenten enthalten auch immer die Angaben der Datentypen, die in ihrem Zusammenhang vorkommen].

PHP Tutorial 5 – Variablen 2

Wir haben uns im vorherigen Teil des Tutorials mit den Grundsätzen von Variablen beschäftigt. Dieses Kapitel des Tutorials schließt genau dort an, wo das letzte aufgehört an: Bei dem Zuweisungsoperator.

Mehrere Werte hinter dem Zuweisungsoperator
Wie erfahrene Programmier vielleicht wissen, können auf der rechten Seite des Zuweisungsoperators mehr als ein Wert steht. Doch bevor wir damit anfangen, stellt sich logischerweise erst einmal die Frage, was hier ein Wert darstellt. Einen Wert stellen in diesem Fall jegliche Variable [wie wir bereits gelernt haben, können Variablen auch mit Werten bereits definierter Variablen gefüllt werden] und jeglicher statischer elementarer Wert [letzten Endes genau das, womit Variablen normalerweise auch gefüllt werden könnte, statisch bedeutet in diesem Fall, dass er fest in den Quelltext geschrieben ist]. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Funktionen [die bereits kurz erwähnt wurden, und in einem der nächsten Kapitel noch genauer behandelt werden] auch Werte zurückgeben können.

<?php
$number    = 20 / 10;           // int    -> 2
$phpinfo   = phpinfo();         // string -> phpinfo()
$date      = time() + 120;      // int    -> Akt. Zeit als
                                //           Zeitstempel
                                //           + 60 sec
$float     = 10.1 + 14.4;       // float  -> 14.5
$text      = "Hallo "."Welt";   // string -> Hallo Welt
?>

Im obrigen Beispiel kommen die meisten üblichen Variationen vor. Die ersten Variable wird mit dem Ergebnis aus 20 geteilt durch 10 gefüllt [das mathematische Zeichen für das Dividieren in der Programmierung ist / ], die zweite Variable wird mit dem Rückgabewert der Funktion phpinfo() gefüllt, die dritte Varible mit dem aktuellen Zeitstempen zu dem 60 Sekunden addiert werden. Die vierte Variable wird mit der Summe von 10.1 und 14.4 gefüllt und die letzte wird mit dem Wert 'Hallo ' und 'Welt' gefüllt [hier sieht man bereits eine Besonderheit von PHP, die im nächsten Kapitel noch ausführlich besprochen werden wird - in PHP verwendet man einen Punkt '.' zum Verbinden von Zeichenketten / Strings].

Variablen in anderen Datentyp konvertieren

PHP ist eine nicht typisierte Programmiersprache, d.h. wir müssen - wie bereits erwähnt - bei der Initalisierung von Variablen keinen Datentyp angeben. Was passiert jetzt jedoch, wenn wir nach dem Berechnen einer Zahl die Zahl, die eigentlich ein float, d.h. eine Dezimalzahl darstellt, ohne Nachkomma stelle haben wollen. Die einfachste Methode ist es, die Variable einfach in den Datentyp int zu konvertieren, da so automatisch die Nachkommastellen verloren gehen [int -> Ganzzahl]. Zwar sind Typenkonvertierungen sehr selten notwendig, da PHP falls nötig die Variablen meistens selbst in den richtigen Datentyp konvertiert, allerdings gibt es einige wenige Ausnahmen, daher möchte ich die Typenkonvertierung in diesem Kapitel auch erwähnen.

<?php
$float  = 22.3 / 10.0;                 // float  -> 2.23
$int    = (int) $float;                // int    -> 2

$number = (int) 22.3 / 10.0;           // int    -> 2

$float  = 11.09;                       // float  -> 11.09
$string = (string) $float;             // string -> '11.09'
?>

An dem obrigen Beispiel kann man erkennen, wie simpel es ist, in PHP Typen zu konvertieren. Man schreibt einfach den Namen des gewünschten Types in Klammer nach den Zuweisungsoperator und vor die zuzuweisenden Werte. Man sieht hier auch an der Variable $number, das es völlig egal ist, ob der Wert eine Variable, ein direkter Wert oder eine Berechnung darstellt. Wie bereits erwähnt, ist es allerdings normalerweise nicht notwendig, die Typen zu konvertieren, wie man an dem folgenden Beispiel erkennen kann:

<?php
$var = '0';                 // $var enthält den String 0
$var = $var + 3;            // $var wird zur Integer
                            // konvertiert und um 3 erhöht
echo 'The number '.$var;    // $var wird zum String konvertiert
                            // und ausgegeben
?>

Man sieht an diesem Beispiel sehr gut, das PHP die Variablen selbstständig in den nötigen Datentyp konvertiert. Auch bei der Übergabe von Parametern an Funktionen [mehr dazu später] versucht PHP selbstständig die Werte zu konvertieren. Es gibt nur sehr, sehr wenige Anwendungsgebiete, in denen man auf die Typenkonvertierung zurückgreifen musst.

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PHP Tutorial 4 – Variablen 1

Variablen sind mitunter der wichtigste Teil in PHP überhaupt. Jeder, der bereits mit einer anderen dynamischen Programmier und/oder Scriptsprache zu tun hatte, kann dieses Intro im Grunde genommen überspringen, da es nur den Grundgedanken und Sinn von Variablen erklären wird, für Programmierer, die also bereits eine andere Sprache beherrschen nicht unbedingt von Nöten ist. Vielleicht ist es allerdings trotzdem von Nutzen, dieses Tutorialkapitel gänzlich zu lesen und nicht erst beim nächsten Absatz anzufangen. Variablen kennen wir im Grunde alle aus dem Mathematik-Unterricht - Variablen sind kurz gefasst Platzhalter für elementare Werte. Was in der Mathematik jedoch im Normalfall als x, y, z oder auch gerne a oder b bezeichnet wird, ist in PHP viel mehr als das. In der Mathematik haben Variablen im Normalfall nur einen Buchstaben als Bezeichnung, in PHP können ganze Wörter und so ziemlich alles als Bezeichnung gewählt werden, sofern sie bestimmten Richtlinien entsprechen. Zusätzlich können Variablen in PHP bzw. allgemein in der Programmierung nicht nur Zahlentypen [int, float etc. / <= elementare Datentypen], sondern auch Strings [Zeichenketten], Arrays, Objekte, im Grunde also Platzhalter  für alles sein, nicht nur für Zahlen. Sie sind genauer betrachtet reservierte Bereiche im Arbeitsspeicher des Servers für elementare Werte, die im Verlauf des Prozesses [des Aufrufs und der damit verbundenen Ausführung des Scripts] auftreten. Variablen machen die Dynamik aus - so basiert jede Webseite, die Dynamik [Web 2.0] auf zu weisen hat, auf Variablen, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht erkennen kann. Dass die meisten Web 2.0 Applicationen [FaceBook eingeschlossen] auf Grund der einfachen Handhabung mit Variablen auf PHP basieren, sei jetzt mal nur nebenbei hinzugefügt, auch wenn das auf den ersten Blick nicht immer sichtbar erscheint [Dateiendung unterdrückt -> mod_rewrite]. Jeden Tag wächst die Zahl der dynamischen, mit Variablen arbeiteden Seiten, während die Zahl der statischen, ohne Variablen arbeitenden Seiten immer mehr zu sinken scheint.

Aufbau von Variablen
Variablen erkennt man in PHP an einem vorangehenden Dollarzeichen [$]. Danach folgt der Variablenname. Nach dem Dollarzeichen muss ein Unterstrich oder ein Buchstabe [des lateinischen Standartalphabets, Umlaute ausgeschlossen] folgen, im weiteren Namen dürfen jedoch auch Ziffern stehen. Variablen in PHP sind 'case-sensitiv', das bedeutet die Groß- und Kleinschreibung ist wichtig. Die Variable $var ist eine andere als die Variable $VAR. Das ist gerade bei so genannten Superglobalen Variablen wichtig [für den Beginn reicht es uns zu wissen, dass diese bereits in PHP vordefinierte Variablen [bzw. Arrays] darstellen, die nicht deklariert werden müssen, da das PHP Modul sie selbstständig erstellt und mit Standartwerten füllt] - es heißt $_GET und nicht $_get. Hier sei noch anzumerken, das Variablen, die mit einem Unterstrich beginnen meist eine besondere Bedeutung haben [so beginnen z.B. alle Superglobalen Variablen mit einem Unterstrich], der Programmierer sollte also vermeiden, diese zu verwenden.

Zuweisungsoperator
Nach der ganzen Theorie stellt sich natürlich die Frage, wie ich Variablen mit Werten fülle. Dazu verwende ich den Zuweisungsoperator '=' [mathematisches Gleichheitszeichen]. Die Variable muss dabei links vom Zuweisungsoperator stehen, der zu zuweisende Wert rechts vom Zuweisungsoperator. [Operator ist der Fachausdruck für Zeichen, die eine [Rechen]-Operation ausführen.]

<?php
$text      = 'Text';           // string
$othertext = 'Text Nummer II'; // string
$number    = 1017;             // int
$variable  = $text;            // string
$float     = 10.1;             // float
?>

In dem Script werden 5 Varbiablen mit Werten unterschiedlicher Datentypen gefüllt. Bei der Deklaration von Variable 4 und 5 fallen einem jedoch zwei Besonderheiten ins Auge. Die Variable $variable wird mit dem Wert aus der Variable $text gefüllt, die Variable $float wird mit einer Gleitkommazahl [Dezimalzahl] gefüllt. Hier fällt dem aufmerksamen Leser direkt ins Auge, dass anstatt des hier zu Lande üblichen Kommatas ein Punkt als Dezimalzeichen verwendet wird. Dem liegt zu Grunde, das PHP ein amerikanisches Produkt ist, und in den Vereinigten Staaten ersetzt der Punkt das Kommata.

Des weiteren ist der Text ein gutes Beispiel dafür, dass in PHP Variablen nicht typisiert sind. Während man in vielen Programmiersprachen bei Erstdeklaration den Datentyp [int -> Ganzzahl, float -> Dezimalzahl, string -> Zeichenkette] angeben muss, spielt dies hier keine Rolle, der PHP Interpreter liest den Datentyp von selbst aus. Dies bedeutet auch, das man einer Variable, die zu Beginn eine Ganzzahl enthält, im späteren Verlauf auch einen Text zuweisen könnte.

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Blogaktivitäten wiederaufgenommen

...Und doch lässt es mich nicht los. :)

So kann man die Situation wohl am ehesten beschreiben. Lange ist es her, dass dieser Blog aktiv benutzt wurde. Das angekündigte Projekt, musste auf Grund des Mangels finanizieller Mittel fallen gelassen werden, und trotzdem habe ich den Blog vernachlässigt. Doch wie sagt man doch so schön, Vorfreude ist die größte Freude.

Und ich freue mich wirklich, in diesem Satz ankündigen zu dürfen, dass der Blog vom heutigen Tag an wieder aktiv ist. Das PHP Tutorial Teil 4 befindet sich bereits kurz vor der Fertigstellung, und wird morgen mittag veröffentlicht werden. :)

Robin Rump. ;)

Auf die Programmierung. ;)

;) Lange Pause – Neues Projekt

Hallo. ;)

Seit dem 1. Januar dieses Jahres wurde kein neuer Artikel mehr veröffentlicht. :) Dies ist keineswegs ohne Grund geschehen. Der Grund für die Pausierung des PHP Tutorials und der anderen Aktivitäten auf diesem Blog, ist relativ einfach zu erklären: In den letzten Monaten habe ich mich nach und nach immer mehr auf Softwareorientiertung fokussiert. Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit C++ & Qt sowie mit Objective-C beschäftigt. Das liegt daran, dass zwei etwas größere Programme in Arbeit sind. Weitere Informationen dazu werden bald folgen.

:)