What is it? #2 – HD, 720p, 1080p

Willkommen zu einem neuen Part von What is it? :) Diesmal mit: HD.

HD - Was bedeutet das?
Videos aus dem iTunes Store, Videos von Blu-Ray Dics oder auf YouTube, sie allen haben eine Gemeinsamkeit im Bezug auf deren Format, sie sind im HD, ausgeschrieben, High Definition (-> hochauflösend) Format vorliegend. Was bedeutet nun HD? Es gibt zwei Arten von HD, 720p und 1080p, diese Unterscheiden sich in Bildrate, hauptsächlich jedoch einfach in ihrer Pixelzahl.

HD Ready bzw. 720p
720p ist das kleiner HD Format. Die Einzelbilder bestehen aus 1280×720 Pixel und befinden sich im Seitenverhältnis 16:9. 720p umfasst rund doppelt so viele Bildpunkte wie PAL, das deutsche Standartfernsehformat. Beliebt ist 720p im Grunde nur noch auf Webplattformen wie YouTube, Blu-Ray Discs sind zu 99% im 1080p Format beschrieben.

Full HD bzw. 1080p
1080p ist das größere HD Format. Die Einzelbilder bestehen aus 1920×1080 Pixeln und befinden sich - natürlich - im Seitenverhältnis 16:9. 1080p umfasst rund viermal so viele Bildpunkte wie PAL. Es ist damit perfekt für große, auch 50 Zoll Große LED Screens geeignet. 1080p ist der Standart in HD und wird mittlerweile fast überall als HD Format verwendet. :)

What is it? #1 – H.264

Willkommen zu einer neuen Reihe auf robinrump.com, 'What is it?'. Was bedeutet der Titel 'What is it?'. Der Name bezeichnet eine neue Reihe von Artikel, die zur simplen Erklärung von Fachbegriffen dienen. Dabei geht es jedoch weniger um extrem spezielle dieser Art, sondern eher um alltägliche wie z.B. mp3, WiFi a/b/g/n, 720p, HD oder eben H.264.

H.264 - Was kann Apple's Video-Favorit?
Videos aus dem iTunes Store, Videos von Blu-Ray Dics oder auf YouTube, sie allen haben eine Gemeinsamkeit im Bezug auf deren Inhalte. Sie alle wurden durch das Kompressionsverfahren H.264 erstellt, doch was steckt hinter diesem relativ unscheinbaren Namen?

Kompression
Angenommen wir wollen ein Video auf YouTube hochladen, beschweren uns jedoch über die langen Uploadzeiten. Selbst wer kein Mathe-Profi ist, wird dann folgende Rechnung verstehen können: Weniger Speicherplatz des Videos -> schnellere Übertragungszeit, folglich ein Grund, Videos in geringer Qualität zu rendern (zu speichern)? Nicht zwingend. Kompression bezeichnet die Komprimierung, d.h. die Verkleinerung der Datei zu möglichst geringen oder gar keinen Verlustzahlen. Bei H.264 handelt es sich standardmäßig um ein verlustfreies Komprimierungsverfahren, somit können teilweise Videos in exakt gleicher Qualität zu einem Drittel der Originaldatei gespeichert werden.

Wie funktioniert jetzt H.264?
Bei H.264, auch AVC (Advanced Video Coding) genannt, muss das Video eine Bildrate von 25 Einzelbildern pro Sekunde besitzen. Jedes dieser Bilder wird während der Kompression in exakt 4x4 Pixel große Blöcke eingeteilt. [Bei einem 1080p-Einzelbild entstehen so gut eine halbe Millionen Blöcke.] In den darauffolgenden Bildern werden jedoch nur noch die Quadrate gespeichert, die sich im Vergleich zum vorherigen Bild geändert haben. Gerade bei Filmen mit wenig Szenenwechseln wie z.B. VideoLogs sind somit extreme Kompressionen möglich.
Natürlich kommen bei H.264 noch komplexe Algorithmen [=Rechnungen] zur Kompression der Quadratinformationen zu Stande, das Blockprinzip ist jedoch der Grundgedanke von H.264.

H.264, welches bereits 2003 entwickelt wurde, ist also nicht ohne Grund das meist verwendete Videoformat, vor allem da es heutzutage auch ohne Probleme nutzbar ist - natürlich benötigt das Abspielen, d.h. das Auslesen dieser Videoformate viel mehr Rechenleistung, da alle Quadrate wieder aufgefüllt werden müssen. Dies kriegen jedoch mittlerweile auch Mobiltelefone problemlos hin. Und wer jetzt sagt, ich möchte kein Kompression bei meinen YouTube-Videos, dem soll gesagt sein, das wird er nicht verhindern können, denn immerhin wandelt YouTube die Videos beim Upload sowieso in H.264 um. (;

Shortnews: Neue Mac OS X Version? – Apple lädt zum ‘Back To Mac’ Event am 20. Oktober

Mac OS X 10.7

Mac OS X 10.7

Es ist wieder soweit. Lange haben die Apple Fans gewartet. In diesem Jahr hat Apple ein Flaggschiff nach dem anderen veröffentlicht, das iPad, das iPhone 4, iTunes 10, die neue iPod Serie, der neue Apple TV haben dem Riesen-Konzern mehrere Milliarden Dollar eingebracht und bei der Käuferschicht richtig abgeräumt. Bei dem ganzen Rummel um neue Produkte bei Apple ist es kein Wunder, dass viele vergessen haben, dass sich auch einiges bei der anderen Produktschicht Apples etwas getan hat - beim Mac. Dieses Jahr wurden mehrere Produktreihen der Apple Computer aktualisiert, erst letztlich erhielt der Mac Pro sein Update. Doch wie es aussieht, können Apple Fans sich nun auf das nächste große Ereignis in der Mac Geschichte freuen.

Aktuell hat Apple nämlich wieder begonnen, Einladungen an US-amerikanische Presseagenturen zu verschicken. Mit dem Bild eines vom Apple-Logo verdeckten Löwe hat der Milliarden schwere Konzern die Fachpresse für den 20. Oktober 2010 eingeladen, das ganze unter dem Slogan 'Back To Mac'.

Für den aufmerksamen Leser wird die Sache damit wohl bereits klar geworden sein, zählt man 1 und 1 zusammen ist es so gut wie offensichtlich, das Apple nächsten Mittwoch den Nachfolger von Mac OS X 10.6 'Snow Leopard' vorstellen wird - die Gerüchte um den Namen Mac OS X 10.7 'Lion' sind in den letzten Wochen deutlich lauter geworden. Welche neuen Funktion jedoch konkret veröffentlicht werden, weiß wohl niemand außer Steve Jobs selbst. Da der neue Funktionsumfang beim letzten OS Update auf Grund der zentrierten Betriebssystembeschleunigung sehr gering ausfiel, rechnen diesmal viele mit einer großen Anzahl von neuen, innovativen Features.

Ferner wäre auch die Veröffentlichung neuer Produkte möglich, so ist zum Beispiel das Softwarepaket iLife '11 mittlerweile fällig; auch das MacBook Air könnte eine Überarbeitung erwarten.

Es ist also abzuwarten, was die neue OS Version mit sich bringen wird, aber dass sie kommt, sollte mittlerweile klar geworden sein. Noch einige Tage warten, dann werden wir uns die Frage beantworten können, was der Löwe alles drauf hat, doch bis dahin werden wir noch genug Zeit haben, die Zeit mit unserem Schneeleopard zu genießen.

Mac Basics Tutorial 1 – Installation & Einrichtung

Willkommen zu meinem neuen Tutorial: Mac Basics. Ziel dieser neuen Tutorial-Reihe, ist das Erlernen der Bedienung des Betriebssystem Mac OS X [die aktuelle Version besitzt die Versionsnummer 10.6 und lautet auf den Codenamen Snow Leopard] für Ein- und Umsteiger, sowie jene, die es werden wollen. (:

Warum ein Mac?
Die meisten, die dieses Tutorial lesen, werden sich bereits für Mac und damit wahrscheinlich auch gegen Windows entschieden haben. Ich möchte an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion zwischen Mac und Windows anfangen, dass Mac jedoch das stabilere System ist, ist ein unumstrittener Fakt. Aus Erfahrung kann ich jedoch von mir behaupten [ich benutze nach wie vor beide Systeme parallel], das ein Mac deutlich einfacher zu bedienen ist, trotzdem jedoch eine viel höhere Funktionsvielfalt mit sich bringt, egal ob normaler Benutzer oder schon 'IT-Freak'.

Ein letzter Hinweis
Dieses Tutorial basierte auf der Installation von Mac OS X 10.5. Ich gehe nicht davon aus, dass sich bei der Installation etwas verändert hat, jedoch kann es sein, dass manche Menüpunkte eventuell anders beschriftet sind. Trotzdem sollte die Installation selbstklärend sein. Außerdem stammen die Screens in dem ersten Teil des Kapitels noch von Apple selbst, d.h. sie sind Englisch.

Installation von Mac OS X
Kaum ein Benutzer von Mac OS X muss es zu Beginn selbst installieren - der Grund dafür liegt auf der Hand. Mac OS X wird sehr wenig im Handel gekauft, da es nur für Apple's Computersysteme geeignet ist, und diese 'von Natur aus' mit Mac OS X ausgeliefert werden. Daher ist es logisch, dass ich in diesem Fall von einem gekauften Mac, d.h. dem kürzeren 'Installationsvorgang' ausgehe, d.h. Mac OS ist bereits vorinstalliert und muss nun konfiguriert werden.

  1. Nach dem kleinen, hübsch inszenierten Introvideo, erwartet uns bereits der Welcome-Screen. An dieser Stelle wählen wir unsere Sprache [ich gehe hierbei und im Laufe des Tutorials - logischerweise - von Deutsch aus] und unsere Region aus.

    Installation von Mac OS X: Welcome-Screen

    Installation von Mac OS X: Welcome-Screen

  2. Im nächsten Schritt werden wir unser Admin-Benutzerkonto erstellen. Im ersten Feld erwartet uns der volle Name des Benutzers, dieser sollte wenn möglich auch ehrlich ausgefüllt werden, da er für viele Programme eine wichtige Information darstellt. Das nächste Feld kann normalerweise übersprungen werden, es enthält den Namen des Benutzerordners [später nicht mehr zu ändern!]. Die drei Felder Passwort, Passwort bestätigen und Passworthinweis sollten selbstklärend sein.

    Installation von Mac OS X: Account erstellen

    Installation von Mac OS X: Account erstellen

  3. Sofern es sich um ein mobiles Gerät handelt, kann es sein, dass das Betriebssystem im nächsten Schritt noch versucht, die Verbindung zu einem W-Lan Netzwerk seiner Wahl herzustellen, dass ist allerdings keine Pflicht und ist natürlich auch noch später möglich.
  4. Eine Hinweis zur Registrierung seines Produkt wird folgen, sowie eine kleine Meldung Apples: 'Enjoy your Apple computer!'. Ein letzter Klick auf den Fertig stellen-Button und schon ist der Mac vollkommen betriebsbereit.

    Installation von Mac OS X: Mac registrieren

    Installation von Mac OS X: Mac registrieren

  5. Fertig. Mac ist nun installiert und funktionsbereit. Wir können nun dazu übergeben, in den Systemeinstellungen weitere Konfigurationen vorzunehmen.

    Installation von Mac OS X: Abgeschlossen

    Installation von Mac OS X: Abgeschlossen

Konfiguration von Mac OS X
Die Installation ist nun abgeschlossen, und im Grunde könnte man jetzt mit der Bedienung vorfahren. Trotzdem werden wir noch auf die Systemeinstellungen [Synonym zu der Systemsteuerung in Windows, nur deutlich einfacher und effizienter] eingehen. Dazu starten wir das Programm Systemeinstellungen, welches sich unten im Dock befinden [Dock nennt man die Leiste am unteren Bildschirmrand, ersetzt die Windows-Taskleiste].

Icon der Systemeinstellungen

Icon der Systemeinstellungen

Die Unterpunkte Hardware bzw. Drahtlose Kommunikation werden die wenigsten brauchen, daher werden wir in dieser Erklärung größtenteils auf die Einstellungen der Rubrik 'Persönliches' eingehen. Im folgenden werden wir nur die für Sie zu Beginn 'wichtigen' Punkte besprechen.

Überblick der Systemeinstellungen

Überblick der Systemeinstellungen

  1. Dock
    Die Einstellungen des Docks sollten alle selbstklärend sein, sie dienen größtenteils der visuellen Darstellung des Docks. Da Geschmäcker einzigartig und verschieden sind, gibt es hier logischerweise auch keine 'richtige' Konfiguration.
  2. Schreibtisch & Bildschirmschoner
    Diese Einstellungen sollten ebenfalls selbstklärend sein, wobei hierbei erwähnt sein sollte, das Schreibtisch das Wort für den Desktop[-hintergrund] ist.
  3. Sicherheit
    Dieser Menüpunkt ist schon deutlich interessanter. Das Wort Sicherheit ist eventuell etwas zu hart genommen, da gerade die Einstellungen der ersten Seite eigentlich selbstverständlich sein sollten, trotzdem kann man sagen, dass es ein Menüpunkt ist, den man nicht unbedingt vernachlässigen sollte.

    Systemeinstellung: Sicherheit

    Systemeinstellung: Sicherheit

    Aus Sicherheitsgründen sollten bei folgenden Punkten auf jeden Fall ein Haken gemacht werden: 'Automatische Anmeldung deaktivieren', verhindert, dass beim Start des Computers sofort Zugriff auf den Schreibtisch besteht, sondern fragt das vorher definierte Kennwort ab; 'Sicheren virtuellen Speicher verwenden', sorgt dafür, dass virtueller Speicher auf der Festplatte durch einen Algorithmus verschlüsselt wird. Alle anderen Punkte im Reiter 'Allgemein' sind Geschmacksache, eventuell kann noch die Option 'Kennwort erforderlich' aktiviert werden. Wenn man mit der Konfiguration in dem Reiter fertig ist, sollte man noch auf das Schlosssymbol klicken, um Änderungen ohne Passwort zu verhindern.

    Sicherheitsschloss geschlossen

    Sicherheitsschloss geschlossen

    Zusätzlich sollte die Firewall im gleichnamigen Reiter aktiviert werden, eine Firewall ist bei dem sicheren Mac OS X nicht unbedingt Pflicht, allerdings ist es immer sicherer, sie zu aktivieren. Dazu kann man von Mac OS X behaupten, dass die Firewall das Betriebssystem in keiner Weise ausbremst, schaden, tut sie also niemandem.

    Systemeinstellungen: Sicherheit -> Firewall

    Systemeinstellungen: Sicherheit -> Firewall

  4. Netzwerk
    Sofern der Mac noch nicht mit einem Netzwerk verbunden ist, kann man dies in diesen Einstellungen vornehmen. Sofern man den Mac über Ethernet-Kabel anschließt, sollte er automatisch mit dem Internet verbunden werden, möchte man ihn mit einem W-Lan Netzwerk verbinden, kann man dies hier über den Reiter AirPort tun.
  5. Benutzer
    Wenn ein Mac für mehrere Personen konfiguriert werden soll, findet sich hier die Möglichkeit, weitere Benutzer anzulegen. Dies sollte jedoch weitestgehend selbstklärend sein.

Damit wäre die grundsätzliche Konfiguration von Mac OS X abgeschlossen. An dieser Stelle wäre der Mac bereits so weit vorbereitet, dass man mit der Arbeit beginnen könnte. Im nächsten Kapitel werden wir den Aufbau des Betriebssystems sowie die Bedienung der Systemtools wie den Finder, Mail, Safari, Kontakte etc. näher betrachten.

MacBook

Die nächste Generation des Apple MacBooks erschien am 26. Februar 2008. Es wurde in drei Variationen angeboten, die Unterschiede liegen hierbei bei Prozessorgeschwindigkeit (GHz), Farbe, Festplattenspeicher, DDR2 oder DD3 Arbeitsspeicher und der Tastatur. :)

2.0 GHz
Intel Core 2 Duo Prozessor
2 GB DDR 2 Arbeitsspeicher
120 GB Festplatte
NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor
Standard Tastatur
Weiße Polycarbonatschale
949,00 €

2.0 GHz
Intel Core 2 Duo Prozessor
2 GB DDR 3 Arbeitsspeicher
160 GB Festplatte
NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor
Standard Tastatur
Unibody-Gehäuse aus Aluminium
1.199,00 €

2.4 GHz
Intel Core 2 Duo Prozessor
2 GB DDR 2 Arbeitsspeicher
250 GB Festplatte
NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor
Beleuchtete Tastatur
Unibody-Gehäuse aus Aluminium
1.499,00 €  

Die erste Aufladung des MacBooks dauert seine Zeit, allerdings hat das neue MacBook laut Apple auch eine Laufzeit von 5 Stunden. Nach dem ersten Start des MacBooks kommt das Mac OS X Einstellungsfenster. Wir geben unseren Benutzernamen ein, wählen - falls vorhanden - ein WLAN-Netz aus und sehen als nächstes unseren Schreibtisch. Fortgeschrittene Benutzer werden sich jetzt erstmal die Systemeinstellungen vornehmen, fürs Erste reicht uns jedoch ein Blick in die "Dock"- und "Schreibtisch & Bildschirmschoner"-Einstellungen. Hierbei wählen wir unsere Einstellungen aus und schließen die Systemeinstellungen. Die Einstellungen sind nun ausreichend, den anderen können wir uns später immer noch widmen. 

Das MacBook funktioniert reibungslos, es hängt sich nicht auf und erlahmt nicht. Der Zugriff auf WLAN-Netze funktioniert ohne Fehler, der Akku hält was er verspricht, bei normalem Arbeiten hält er 4-5 Stunden. Die Bluetooth-Verbindung ist ebenfalls zu allen getesteten Handys/Smartphones kompatibel. Die Tastatur ist von guter Qualität, es lässt sich gut drauf schreiben und die Umgewöhnung auf die neuen Tastenkonstellationen fallen auch einem eingefleischten Windows-Benutzer nicht schwer. Der Arbeitsspeicher reicht mit 2 GB völlig aus und lässt sich sogar noch auf 4 GB aufrüsten. Auch die Prozessorgeschwindigkeit von 2.0 bzw. 2.4 GHz ist ausreichend und lässt sich auch für intensivere Programme mit mehr Leistungsanforderungen nutzen. Das Display ist mit 13 Zoll zwar kleiner als der Durchschnitt der normalen Notebooks, reicht jedoch selbst für professionelles Arbeiten völlig aus und ist durch seine Größe um einiges mobiler als andere Notebooks.

Das Softwarepaket iLife 09 ist standartmäßig im Lieferumfang des neuen MacBooks vorhanden und ist nicht schlecht für Einsteiger und Hobbybenutzer, jedoch für Fortgeschrittene nicht geeignet, diese greifen besser zu Adobe Lightroom, Adobe Premiere, Adobe Dreamweaver oder Magix Musicmaker, trotzdem ist das Softwarepaket für den Zeitvertreib oder kleinere Arbeiten gut gemacht. Die Gesichtererkennung des Programms iPhoto ist ebenfalls gut, allerdings reichen einige Veränderungen des Bildes schon aus und iPhoto stößt an seine Grenzen. GarageBand hat auch nur wenige Loops enthalten, die meisten müssen (natürlich kostenlos) noch heruntergeladen werden. Für kleinere Arbeiten ist das Softwarepaket jedoch schon geeignet.

Das neue MacBook ist auf jeden Fall für mobile Benutzer des Mac Betriebsystems bzw. ebenfalls für mobile Umsteiger sehr gut geeignet, die nicht umbedingt High Qualität brauchen. Anwendern von professionellen Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop etc. bzw. beruflichen Mac Benutzern die nicht umbedingt so viel Mobilität brauchen ist jedoch eher das MacBook Pro zu empfehlen, das mit seiner leistungsstärkeren Hardware dafür besser geeignet ist. Wer jedoch mehr mobil sein will, sollte eher zum MacBook greifen, da das 13 Zoll Display natürlich viel Platz einspart und trotzdem völlig ausreicht. Wer also umbedingt mobil sein will/muss, der kann trotz allem auch Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop darauf laufen lassen, allerdings hierbei mit einiger Verzögerungen, außerdem sollte das MacBook dafür auf 4 GB Arbeitsspeicher aufgerüstet sein.

Fazit: Im Gesamten überzeugt das neue MacBook durch seine Mobilität und seine Leistungsstärke, es ist auf jeden Fall jedem Mac OS X Benutzer zu empfehlen. Gerade durch seine fast unerschöpflichen Möglichkeiten übertrumpft es alle Vorgänger und ist eindeutig das beste MacBook aller Zeiten.

Wertung: 10 von 10 Punkten.

[Bilder folgen. Getestet mit 2.4 GHz Alluminium MacBook für 1.499 €. :) ]
[Quelle: Apple, April 2009, Änderungen & Abweichungen möglich]