Der Mac Store feiert seinen 1. Geburtstag

Der Mac App Store wird heute eine Jahr alt, und hat, als kleiner Bruder des App Stores für Apples Mobilplattformen [iPhone, iPod Touch und dem iPad], definitiv große Spuren hinterlassen - immerhin haben einige Softwareentwickler ihre Programme, wie z.B. Pixelmator auf den alleinigen Vertrieb durch den Mac App Store umgestellt, und verkaufen ihre Software nicht mehr im normalen Retailer Store.

Mac App Store

Mac App Store

Über 100 Millionen Downloads wurden in dem ersten Jahr des Mac App Stores verzeichnet. Auf den ersten Blick scheint das etwas wenig, wenn man bedenkt, dass man beim App Store für iOS Apps bereits vor einigen Monaten die 10 Milliarden Downloadgrenze in 3 Jahren überschritten hat - allerdings muss man sich auch vor Augen halten, dass sich nicht nur deutlich mehr iOS Geräte als Mac im Umlauf befinden, sondern auch dass auf iOS der App Store die einzige Bezugsstelle für Software darstellt, und somit ein notwendiges Monopol darstellt. Auf dem Mac erhalten viele Anwender ihre Software nach wie vor von fremden Bezugsquellen, da dort logischerweise keine Monopolstellung besteht. Auch wird der Mac App Store dieses Monopol dort nie erreichen - immerhin verweigern einige der größten Softwareentwicklerfirmen wie Adobe ein Einsteigen in den Mac App Store. Auch gibt es einige Softwarekategorien, die Apple nicht in den Reihen des Mac App Stores haben möchte, und deswegen wohl für immer von fremden Seiten heruntergeladen werden [einige Beispiele dafür sind z.B. Emulationen, Systemerweiterungen, Widgets etc.].

Apple und der Fernseher

In den letzten Wochen häufen sich die Gerüchte darüber, dass Apple vorhat, seine Position in der digitalen Medienbranche mit einem eigenen Fernseher auszubauen - offensichtlich eine Weiterentwicklung der Digital-Box AppleTV, die es bereits erlaubt Videos, Serien etc. auf den Bildschirm zu zaubern. Es ist relativ wahrscheinlich, dass Steve Jobs trotz vor seinem Tod noch die Finger im Spiel hatte - dafür passt das ganze einfach zu gut ins Gesamtkonzept Jobs':
Man muss den gesamten Weg zwischen Kunde und Produkt kontrollieren, und damit auch den Fernseher, der die Software des Apple TVs dann in Zukunft wahrscheinlich laufen wird.

Apple TV

Apple TV

Die Frage ist: Was soll man an einem Fernseher "neu erfinden"? Ein Fernseher mit Retina-Display wäre überflüssig - denn es gäbe kein Bildmaterial dafür. 3D ist auch kein Grund, da gibt es schon mehrere, etablierte Konkurrenten. Das Verschmelzen von TV und Box/Receiver kann auch nicht der Grund sein, dafür würde sich der wahrscheinlich relativ hohe Kostenbetrag nicht lohnen.

Die Gerüchte reichen von Siri, bis eine Art Netflix (ein US-amerikanisches Unternehmen, das Filme und Serien in den USA verfügbar macht), in dem man also nicht mehr auf das natürliche Fernsehkabel angewiesen ist, sondern alles aus dem Internet streamt - wann man will, wo man will.

Was auf jeden Fall kein Gerücht, sondern feste Tatsache ist, das Apple bereits mit mehreren Medienunternehmen weltweit gesprochen hat - wahrscheinlich geht es hierbei um Patente und Film-/Serienangebote für das neue Produkt.

Wir werden sehen, was Apple uns da - vielleicht schon direkt nach Weihnachten - vor die Haustür liefert. Ich werde auf jeden Fall weitere Informationen veröffentlichen, sobald diese vorliegen.

Tutorial: Hosts-Datei unter Mac OS X bearbeiten

Ich wurde häufiger gefragt, wie ich es erreiche die Hosts-Datei unter Mac OS X effektiv bearbeiten kann, da die eigentliche Datei unter einem Kopierschutz steht, und man sie nicht einfach mit TextEdit (o. einem ähnlichen Programm) öffnen und modifizieren kann.

Nochmal zur Wiederholung: Was ist die Hosts-Datei?
Die meisten, die diesen Artikel lesen, werden wahrscheinlich explizit danach gesucht haben, und wissen bereits, worum es sich handelt. Für alle anderen: Es handelt sich um eine Datei, die heutzutage in quasi jedem Betriebssystem vorhanden gibt, und dazu in der Lage ist, Domainnamen aufzulösen, bevor dazu ein Protokoll (wie z.B. DNS aufgerufen wird).

So wird z.B. dort auch zugewiesen, das die Domain 'localhost' auf die IP 127.0.0.1 verweist - somit muss das Betriebssystem für die Auflösung dieser Domain nicht einmal mehr das DNS-Protkoll zur Handnehmen.

Wo finde ich die Hosts-Datei in Mac OS X?
Die meisten Systemdateien, vor allem die meisten Unix-Dateien unter Mac OS X sind versteckt. Wir müssen diese jedoch nichtmal sichtbar machen, um die Hosts-Datei zu bearbeiten, es reicht zu wissen, wo sie sich in der Theorie befindet. Ihr Pfad lautet:

/etc/hosts (eigentlich liegt sie in dem Verzeichnis /private/etc/hosts, da /etc jedoch ein Verweis auf /private/etc ist, müssen wir uns dies nicht einmal merken) 

Wir gehen jetzt also in unseren Programmordner, dann in den Unterordner Dienstprogramme, und starten das Programm Terminal.

So sieht das Terminal-Programmlogo aus.

So sieht das Terminal-Programmlogo aus.

Das ganze sollte dann erstmal so aussehen (standardmäßig ist die Farbe des Terminals weiß, ich habe dies einfach aus ästhetischen Gründen verändert):

So sieht das Terminal nach dem Starten des Programms aus.

So sieht das Terminal nach dem Starten des Programms aus.

Nun geben wir den folgenden Befehl ein:

sudo nano /etc/hosts (das sudo steht dabei dafür, dass wir den Prozess als Administrator ausführen wollen, da wir zum Bearbeiten einer Systemdatei Administratorrechte brauchen, das nano steht für das auszuführen Programm (GNU nano) und /etc/hosts steht für den entsprechenden Dateipfad)

Danach wird er, da wir das ganze als Administrator ausführen, euer Passwort verlangen. Gebt dies einfach ein und bestätigt es mit der Entertaste, im Terminal sollte sich dann folgendes Programm geöffnet haben:

So sieht eure Hosts-Datei in GNU nano aus.

So sieht eure Hosts-Datei in GNU nano aus.

Ihr könnt euch jetzt mit den Pfeiltasten einfach im Dokument hoch und runterbewegen, und die Zeile(n) euer Wahl hinzufügen.

Die Syntax ist dabei immer:

Ziel-IP Leerzeichen oder Tabulator zu umschreibende Adresse

Wenn ihr mit der Bearbeitung fertig seit, drückt ihr Ctrl + X. Daraufhin bestätigt ihr eure Änderung mit Y (englisch für yes).

Terminal: Änderungen bestätigen 1/2

Terminal: Änderungen bestätigen 1/2

Letzenendes müsst ihr nun nocheinmal Enterklicken, und er wird die Datei unter /etc/hosts abspeichern, und ihr seid fertig.

Terminal: Änderungen bestätigen 2/2

Terminal: Änderungen bestätigen 2/2

Es sieht ein wenig kompliziert aus, aber nach einer Weile geht einem das relativ in Fleisch und Blut über. :)

Mac OS X Lion – USB Stick / DVD erstellen

Es ist soweit, seit wenigen Tagen ist Mac OS X 10.7 Lion im Mac App Store erhältlich - und zwar nur im Mac App Store als Download, Apple hat diesmal auf die Herstellung von DVDs verzichtet. Trotzdem gibt es eine Möglichkeit, sich eine eigene Installations-DVD bzw. einen Installations-USB Stick zu erstellen.

Voraussetzungen:

  • Mac OS X 10.6 Snow Leopard 10.6.6 oder höher
  • OS X Lion aus dem App Store und noch nicht installiert [da nach Installation von Lion die Installationsdatei gelöscht wird]
  • leerer DVD Rohling / leerer USB Stick mit min. 8 GB Kapazität
Installationsdateien extrahieren
  • Öffne den Finder.
  • Navigiere zum Ordner "Programme".
  • Rechtsklick auf die Datei "Mac OS X Installation.app".
  • Wähle "Packetinhalt anzeigen".
  • Die Datei heißt "InstallESD.dmg" und befindet sich in "Contents" und "SharedSupport".
DVD brennen
  • Leere CD einlegen.
  • "Festplattendiagnoseprogramm" starten [Programme -> Dienstprogramme -> Festplattendiagnoseprogramm]
  • Ziehe die "InstallESD.dmg" via Drag&Drop in die Seitenleiste des Programms.
  • Wähle das Image aus und klicke auf "Brennen".
  • Bestätige den Brennvorgang.
USB Stick erstellen
  • USB Stick einlegen.
  • "Festplattendiagnoseprogramm" starten [Programme -> Dienstprogramme -> Festplattendiagnoseprogramm]
  • Ziehe die "InstallESD.dmg" via Drag&Drop in die Seitenleiste des Programms.
  • Wähle das Image aus und klicke auf "Wiederherstellen".
  • Ziehe "InstallESD.dmg" aus der Seitenleiste in den Reiter "Quelle".
  • Ziehe den USB Stick aus der Seitenleiste in den Reiter "Zielmedium".
  • Klicke auf "Wiederherstellen" und starte somit den Brennvorgang.

Shortnews: Neue Mac OS X Version? – Apple lädt zum ‘Back To Mac’ Event am 20. Oktober

Mac OS X 10.7

Mac OS X 10.7

Es ist wieder soweit. Lange haben die Apple Fans gewartet. In diesem Jahr hat Apple ein Flaggschiff nach dem anderen veröffentlicht, das iPad, das iPhone 4, iTunes 10, die neue iPod Serie, der neue Apple TV haben dem Riesen-Konzern mehrere Milliarden Dollar eingebracht und bei der Käuferschicht richtig abgeräumt. Bei dem ganzen Rummel um neue Produkte bei Apple ist es kein Wunder, dass viele vergessen haben, dass sich auch einiges bei der anderen Produktschicht Apples etwas getan hat - beim Mac. Dieses Jahr wurden mehrere Produktreihen der Apple Computer aktualisiert, erst letztlich erhielt der Mac Pro sein Update. Doch wie es aussieht, können Apple Fans sich nun auf das nächste große Ereignis in der Mac Geschichte freuen.

Aktuell hat Apple nämlich wieder begonnen, Einladungen an US-amerikanische Presseagenturen zu verschicken. Mit dem Bild eines vom Apple-Logo verdeckten Löwe hat der Milliarden schwere Konzern die Fachpresse für den 20. Oktober 2010 eingeladen, das ganze unter dem Slogan 'Back To Mac'.

Für den aufmerksamen Leser wird die Sache damit wohl bereits klar geworden sein, zählt man 1 und 1 zusammen ist es so gut wie offensichtlich, das Apple nächsten Mittwoch den Nachfolger von Mac OS X 10.6 'Snow Leopard' vorstellen wird - die Gerüchte um den Namen Mac OS X 10.7 'Lion' sind in den letzten Wochen deutlich lauter geworden. Welche neuen Funktion jedoch konkret veröffentlicht werden, weiß wohl niemand außer Steve Jobs selbst. Da der neue Funktionsumfang beim letzten OS Update auf Grund der zentrierten Betriebssystembeschleunigung sehr gering ausfiel, rechnen diesmal viele mit einer großen Anzahl von neuen, innovativen Features.

Ferner wäre auch die Veröffentlichung neuer Produkte möglich, so ist zum Beispiel das Softwarepaket iLife '11 mittlerweile fällig; auch das MacBook Air könnte eine Überarbeitung erwarten.

Es ist also abzuwarten, was die neue OS Version mit sich bringen wird, aber dass sie kommt, sollte mittlerweile klar geworden sein. Noch einige Tage warten, dann werden wir uns die Frage beantworten können, was der Löwe alles drauf hat, doch bis dahin werden wir noch genug Zeit haben, die Zeit mit unserem Schneeleopard zu genießen.

Mac Basics Tutorial 1 – Installation & Einrichtung

Willkommen zu meinem neuen Tutorial: Mac Basics. Ziel dieser neuen Tutorial-Reihe, ist das Erlernen der Bedienung des Betriebssystem Mac OS X [die aktuelle Version besitzt die Versionsnummer 10.6 und lautet auf den Codenamen Snow Leopard] für Ein- und Umsteiger, sowie jene, die es werden wollen. (:

Warum ein Mac?
Die meisten, die dieses Tutorial lesen, werden sich bereits für Mac und damit wahrscheinlich auch gegen Windows entschieden haben. Ich möchte an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion zwischen Mac und Windows anfangen, dass Mac jedoch das stabilere System ist, ist ein unumstrittener Fakt. Aus Erfahrung kann ich jedoch von mir behaupten [ich benutze nach wie vor beide Systeme parallel], das ein Mac deutlich einfacher zu bedienen ist, trotzdem jedoch eine viel höhere Funktionsvielfalt mit sich bringt, egal ob normaler Benutzer oder schon 'IT-Freak'.

Ein letzter Hinweis
Dieses Tutorial basierte auf der Installation von Mac OS X 10.5. Ich gehe nicht davon aus, dass sich bei der Installation etwas verändert hat, jedoch kann es sein, dass manche Menüpunkte eventuell anders beschriftet sind. Trotzdem sollte die Installation selbstklärend sein. Außerdem stammen die Screens in dem ersten Teil des Kapitels noch von Apple selbst, d.h. sie sind Englisch.

Installation von Mac OS X
Kaum ein Benutzer von Mac OS X muss es zu Beginn selbst installieren - der Grund dafür liegt auf der Hand. Mac OS X wird sehr wenig im Handel gekauft, da es nur für Apple's Computersysteme geeignet ist, und diese 'von Natur aus' mit Mac OS X ausgeliefert werden. Daher ist es logisch, dass ich in diesem Fall von einem gekauften Mac, d.h. dem kürzeren 'Installationsvorgang' ausgehe, d.h. Mac OS ist bereits vorinstalliert und muss nun konfiguriert werden.

  1. Nach dem kleinen, hübsch inszenierten Introvideo, erwartet uns bereits der Welcome-Screen. An dieser Stelle wählen wir unsere Sprache [ich gehe hierbei und im Laufe des Tutorials - logischerweise - von Deutsch aus] und unsere Region aus.

    Installation von Mac OS X: Welcome-Screen

    Installation von Mac OS X: Welcome-Screen

  2. Im nächsten Schritt werden wir unser Admin-Benutzerkonto erstellen. Im ersten Feld erwartet uns der volle Name des Benutzers, dieser sollte wenn möglich auch ehrlich ausgefüllt werden, da er für viele Programme eine wichtige Information darstellt. Das nächste Feld kann normalerweise übersprungen werden, es enthält den Namen des Benutzerordners [später nicht mehr zu ändern!]. Die drei Felder Passwort, Passwort bestätigen und Passworthinweis sollten selbstklärend sein.

    Installation von Mac OS X: Account erstellen

    Installation von Mac OS X: Account erstellen

  3. Sofern es sich um ein mobiles Gerät handelt, kann es sein, dass das Betriebssystem im nächsten Schritt noch versucht, die Verbindung zu einem W-Lan Netzwerk seiner Wahl herzustellen, dass ist allerdings keine Pflicht und ist natürlich auch noch später möglich.
  4. Eine Hinweis zur Registrierung seines Produkt wird folgen, sowie eine kleine Meldung Apples: 'Enjoy your Apple computer!'. Ein letzter Klick auf den Fertig stellen-Button und schon ist der Mac vollkommen betriebsbereit.

    Installation von Mac OS X: Mac registrieren

    Installation von Mac OS X: Mac registrieren

  5. Fertig. Mac ist nun installiert und funktionsbereit. Wir können nun dazu übergeben, in den Systemeinstellungen weitere Konfigurationen vorzunehmen.

    Installation von Mac OS X: Abgeschlossen

    Installation von Mac OS X: Abgeschlossen

Konfiguration von Mac OS X
Die Installation ist nun abgeschlossen, und im Grunde könnte man jetzt mit der Bedienung vorfahren. Trotzdem werden wir noch auf die Systemeinstellungen [Synonym zu der Systemsteuerung in Windows, nur deutlich einfacher und effizienter] eingehen. Dazu starten wir das Programm Systemeinstellungen, welches sich unten im Dock befinden [Dock nennt man die Leiste am unteren Bildschirmrand, ersetzt die Windows-Taskleiste].

Icon der Systemeinstellungen

Icon der Systemeinstellungen

Die Unterpunkte Hardware bzw. Drahtlose Kommunikation werden die wenigsten brauchen, daher werden wir in dieser Erklärung größtenteils auf die Einstellungen der Rubrik 'Persönliches' eingehen. Im folgenden werden wir nur die für Sie zu Beginn 'wichtigen' Punkte besprechen.

Überblick der Systemeinstellungen

Überblick der Systemeinstellungen

  1. Dock
    Die Einstellungen des Docks sollten alle selbstklärend sein, sie dienen größtenteils der visuellen Darstellung des Docks. Da Geschmäcker einzigartig und verschieden sind, gibt es hier logischerweise auch keine 'richtige' Konfiguration.
  2. Schreibtisch & Bildschirmschoner
    Diese Einstellungen sollten ebenfalls selbstklärend sein, wobei hierbei erwähnt sein sollte, das Schreibtisch das Wort für den Desktop[-hintergrund] ist.
  3. Sicherheit
    Dieser Menüpunkt ist schon deutlich interessanter. Das Wort Sicherheit ist eventuell etwas zu hart genommen, da gerade die Einstellungen der ersten Seite eigentlich selbstverständlich sein sollten, trotzdem kann man sagen, dass es ein Menüpunkt ist, den man nicht unbedingt vernachlässigen sollte.

    Systemeinstellung: Sicherheit

    Systemeinstellung: Sicherheit

    Aus Sicherheitsgründen sollten bei folgenden Punkten auf jeden Fall ein Haken gemacht werden: 'Automatische Anmeldung deaktivieren', verhindert, dass beim Start des Computers sofort Zugriff auf den Schreibtisch besteht, sondern fragt das vorher definierte Kennwort ab; 'Sicheren virtuellen Speicher verwenden', sorgt dafür, dass virtueller Speicher auf der Festplatte durch einen Algorithmus verschlüsselt wird. Alle anderen Punkte im Reiter 'Allgemein' sind Geschmacksache, eventuell kann noch die Option 'Kennwort erforderlich' aktiviert werden. Wenn man mit der Konfiguration in dem Reiter fertig ist, sollte man noch auf das Schlosssymbol klicken, um Änderungen ohne Passwort zu verhindern.

    Sicherheitsschloss geschlossen

    Sicherheitsschloss geschlossen

    Zusätzlich sollte die Firewall im gleichnamigen Reiter aktiviert werden, eine Firewall ist bei dem sicheren Mac OS X nicht unbedingt Pflicht, allerdings ist es immer sicherer, sie zu aktivieren. Dazu kann man von Mac OS X behaupten, dass die Firewall das Betriebssystem in keiner Weise ausbremst, schaden, tut sie also niemandem.

    Systemeinstellungen: Sicherheit -> Firewall

    Systemeinstellungen: Sicherheit -> Firewall

  4. Netzwerk
    Sofern der Mac noch nicht mit einem Netzwerk verbunden ist, kann man dies in diesen Einstellungen vornehmen. Sofern man den Mac über Ethernet-Kabel anschließt, sollte er automatisch mit dem Internet verbunden werden, möchte man ihn mit einem W-Lan Netzwerk verbinden, kann man dies hier über den Reiter AirPort tun.
  5. Benutzer
    Wenn ein Mac für mehrere Personen konfiguriert werden soll, findet sich hier die Möglichkeit, weitere Benutzer anzulegen. Dies sollte jedoch weitestgehend selbstklärend sein.

Damit wäre die grundsätzliche Konfiguration von Mac OS X abgeschlossen. An dieser Stelle wäre der Mac bereits so weit vorbereitet, dass man mit der Arbeit beginnen könnte. Im nächsten Kapitel werden wir den Aufbau des Betriebssystems sowie die Bedienung der Systemtools wie den Finder, Mail, Safari, Kontakte etc. näher betrachten.

MacBook

Die nächste Generation des Apple MacBooks erschien am 26. Februar 2008. Es wurde in drei Variationen angeboten, die Unterschiede liegen hierbei bei Prozessorgeschwindigkeit (GHz), Farbe, Festplattenspeicher, DDR2 oder DD3 Arbeitsspeicher und der Tastatur. :)

2.0 GHz
Intel Core 2 Duo Prozessor
2 GB DDR 2 Arbeitsspeicher
120 GB Festplatte
NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor
Standard Tastatur
Weiße Polycarbonatschale
949,00 €

2.0 GHz
Intel Core 2 Duo Prozessor
2 GB DDR 3 Arbeitsspeicher
160 GB Festplatte
NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor
Standard Tastatur
Unibody-Gehäuse aus Aluminium
1.199,00 €

2.4 GHz
Intel Core 2 Duo Prozessor
2 GB DDR 2 Arbeitsspeicher
250 GB Festplatte
NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor
Beleuchtete Tastatur
Unibody-Gehäuse aus Aluminium
1.499,00 €  

Die erste Aufladung des MacBooks dauert seine Zeit, allerdings hat das neue MacBook laut Apple auch eine Laufzeit von 5 Stunden. Nach dem ersten Start des MacBooks kommt das Mac OS X Einstellungsfenster. Wir geben unseren Benutzernamen ein, wählen - falls vorhanden - ein WLAN-Netz aus und sehen als nächstes unseren Schreibtisch. Fortgeschrittene Benutzer werden sich jetzt erstmal die Systemeinstellungen vornehmen, fürs Erste reicht uns jedoch ein Blick in die "Dock"- und "Schreibtisch & Bildschirmschoner"-Einstellungen. Hierbei wählen wir unsere Einstellungen aus und schließen die Systemeinstellungen. Die Einstellungen sind nun ausreichend, den anderen können wir uns später immer noch widmen. 

Das MacBook funktioniert reibungslos, es hängt sich nicht auf und erlahmt nicht. Der Zugriff auf WLAN-Netze funktioniert ohne Fehler, der Akku hält was er verspricht, bei normalem Arbeiten hält er 4-5 Stunden. Die Bluetooth-Verbindung ist ebenfalls zu allen getesteten Handys/Smartphones kompatibel. Die Tastatur ist von guter Qualität, es lässt sich gut drauf schreiben und die Umgewöhnung auf die neuen Tastenkonstellationen fallen auch einem eingefleischten Windows-Benutzer nicht schwer. Der Arbeitsspeicher reicht mit 2 GB völlig aus und lässt sich sogar noch auf 4 GB aufrüsten. Auch die Prozessorgeschwindigkeit von 2.0 bzw. 2.4 GHz ist ausreichend und lässt sich auch für intensivere Programme mit mehr Leistungsanforderungen nutzen. Das Display ist mit 13 Zoll zwar kleiner als der Durchschnitt der normalen Notebooks, reicht jedoch selbst für professionelles Arbeiten völlig aus und ist durch seine Größe um einiges mobiler als andere Notebooks.

Das Softwarepaket iLife 09 ist standartmäßig im Lieferumfang des neuen MacBooks vorhanden und ist nicht schlecht für Einsteiger und Hobbybenutzer, jedoch für Fortgeschrittene nicht geeignet, diese greifen besser zu Adobe Lightroom, Adobe Premiere, Adobe Dreamweaver oder Magix Musicmaker, trotzdem ist das Softwarepaket für den Zeitvertreib oder kleinere Arbeiten gut gemacht. Die Gesichtererkennung des Programms iPhoto ist ebenfalls gut, allerdings reichen einige Veränderungen des Bildes schon aus und iPhoto stößt an seine Grenzen. GarageBand hat auch nur wenige Loops enthalten, die meisten müssen (natürlich kostenlos) noch heruntergeladen werden. Für kleinere Arbeiten ist das Softwarepaket jedoch schon geeignet.

Das neue MacBook ist auf jeden Fall für mobile Benutzer des Mac Betriebsystems bzw. ebenfalls für mobile Umsteiger sehr gut geeignet, die nicht umbedingt High Qualität brauchen. Anwendern von professionellen Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop etc. bzw. beruflichen Mac Benutzern die nicht umbedingt so viel Mobilität brauchen ist jedoch eher das MacBook Pro zu empfehlen, das mit seiner leistungsstärkeren Hardware dafür besser geeignet ist. Wer jedoch mehr mobil sein will, sollte eher zum MacBook greifen, da das 13 Zoll Display natürlich viel Platz einspart und trotzdem völlig ausreicht. Wer also umbedingt mobil sein will/muss, der kann trotz allem auch Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop darauf laufen lassen, allerdings hierbei mit einiger Verzögerungen, außerdem sollte das MacBook dafür auf 4 GB Arbeitsspeicher aufgerüstet sein.

Fazit: Im Gesamten überzeugt das neue MacBook durch seine Mobilität und seine Leistungsstärke, es ist auf jeden Fall jedem Mac OS X Benutzer zu empfehlen. Gerade durch seine fast unerschöpflichen Möglichkeiten übertrumpft es alle Vorgänger und ist eindeutig das beste MacBook aller Zeiten.

Wertung: 10 von 10 Punkten.

[Bilder folgen. Getestet mit 2.4 GHz Alluminium MacBook für 1.499 €. :) ]
[Quelle: Apple, April 2009, Änderungen & Abweichungen möglich]