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Der Mac Store feiert seinen 1. Geburtstag

Der Mac App Store wird heute eine Jahr alt, und hat, als kleiner Bruder des App Stores für Apples Mobilplattformen [iPhone, iPod Touch und dem iPad], definitiv große Spuren hinterlassen - immerhin haben einige Softwareentwickler ihre Programme, wie z.B. Pixelmator auf den alleinigen Vertrieb durch den Mac App Store umgestellt, und verkaufen ihre Software nicht mehr im normalen Retailer Store.

Mac App Store

Mac App Store

Über 100 Millionen Downloads wurden in dem ersten Jahr des Mac App Stores verzeichnet. Auf den ersten Blick scheint das etwas wenig, wenn man bedenkt, dass man beim App Store für iOS Apps bereits vor einigen Monaten die 10 Milliarden Downloadgrenze in 3 Jahren überschritten hat - allerdings muss man sich auch vor Augen halten, dass sich nicht nur deutlich mehr iOS Geräte als Mac im Umlauf befinden, sondern auch dass auf iOS der App Store die einzige Bezugsstelle für Software darstellt, und somit ein notwendiges Monopol darstellt. Auf dem Mac erhalten viele Anwender ihre Software nach wie vor von fremden Bezugsquellen, da dort logischerweise keine Monopolstellung besteht. Auch wird der Mac App Store dieses Monopol dort nie erreichen - immerhin verweigern einige der größten Softwareentwicklerfirmen wie Adobe ein Einsteigen in den Mac App Store. Auch gibt es einige Softwarekategorien, die Apple nicht in den Reihen des Mac App Stores haben möchte, und deswegen wohl für immer von fremden Seiten heruntergeladen werden [einige Beispiele dafür sind z.B. Emulationen, Systemerweiterungen, Widgets etc.].

Retina-Display für den Mac?

Es könnte bereits 2012 soweit sein: In der aktuellen Entwickler-Beta von Mac OS X 10.7 Lion taucht bereits die Option für den sogenannten HiDPI-Modus auf. Geht man nach der Veränderung durch das Retina-Display beim iPhone 4 (und 4S natürlich) müsste damit bei den neuen Macs ebenfalls die Auflösung verdoppelt werden - was bei den 27" iMacs mehr als 2x größer als FullHD bedeuten würde.

Mac OS X Lion 10.7

Mac OS X Lion 10.7

Was auf dem Papier sehr schön aussieht, wäre in der Realität allerdings mehr hinderlich als sinnvoll. Die höchste Qualität, die man bei Videos (derzeit) erhält, ist FullHD 1080p. Wenn man jetzt die Auflösung deutlich (und das wäre bei einem HiDPI-Bildschirm der Fall) erhöhen würde, müsste dieses Videomaterial 2x (oder mehr) vergrößert werden - und es sollte zum Allgemeinwissen gehören, das Skalierungen dieser Art meistens mehr als unschön aussehen. Dabei ist jedoch noch nichtmal eingerechnet, dass vieles Videomaterial auch in 720p oder sogar in DVD Qualität vorliegt. Wenn man sich ausrechnet, wie stark dieses skaliert werden müsste, dann weiß man, dass das Endergebnis zu einer solcher Frustration führen würde, dass der Mac wohl eher im Mülleimer als auf dem Schreibtisch enden würde. Von dem Fakt, dass eine doppelte Auflösung unnötig viel Rechenleistung der Grafikkarte beanspruchen würde - vor allem auf  mobilen MacBooks.

Man sollte also die Informationen in den Entwickler-Builds Apple's nicht immer für die Wahrheit nehmen - es ist gut zu wissen, das Apple bereits in die (ferne) Zukunft forscht, aber für die nächsten paar Jahre werden wir wohl erstmal alle mobilen Plattformen auf Full HD updaten.

Apple und der Fernseher

In den letzten Wochen häufen sich die Gerüchte darüber, dass Apple vorhat, seine Position in der digitalen Medienbranche mit einem eigenen Fernseher auszubauen - offensichtlich eine Weiterentwicklung der Digital-Box AppleTV, die es bereits erlaubt Videos, Serien etc. auf den Bildschirm zu zaubern. Es ist relativ wahrscheinlich, dass Steve Jobs trotz vor seinem Tod noch die Finger im Spiel hatte - dafür passt das ganze einfach zu gut ins Gesamtkonzept Jobs':
Man muss den gesamten Weg zwischen Kunde und Produkt kontrollieren, und damit auch den Fernseher, der die Software des Apple TVs dann in Zukunft wahrscheinlich laufen wird.

Apple TV

Apple TV

Die Frage ist: Was soll man an einem Fernseher "neu erfinden"? Ein Fernseher mit Retina-Display wäre überflüssig - denn es gäbe kein Bildmaterial dafür. 3D ist auch kein Grund, da gibt es schon mehrere, etablierte Konkurrenten. Das Verschmelzen von TV und Box/Receiver kann auch nicht der Grund sein, dafür würde sich der wahrscheinlich relativ hohe Kostenbetrag nicht lohnen.

Die Gerüchte reichen von Siri, bis eine Art Netflix (ein US-amerikanisches Unternehmen, das Filme und Serien in den USA verfügbar macht), in dem man also nicht mehr auf das natürliche Fernsehkabel angewiesen ist, sondern alles aus dem Internet streamt - wann man will, wo man will.

Was auf jeden Fall kein Gerücht, sondern feste Tatsache ist, das Apple bereits mit mehreren Medienunternehmen weltweit gesprochen hat - wahrscheinlich geht es hierbei um Patente und Film-/Serienangebote für das neue Produkt.

Wir werden sehen, was Apple uns da - vielleicht schon direkt nach Weihnachten - vor die Haustür liefert. Ich werde auf jeden Fall weitere Informationen veröffentlichen, sobald diese vorliegen.

iTunes Match startet in Deutschland

Nachdem der Startschuss für iTunes Match bereits vor einigen Wochen in den Vereinigten Staaten losging, ist iTunes Match seit gestern ebenfalls offiziell in Deutschland verfügbar. Für viele Analysten kommt das deutlich früher als erwartet - immerhin ist die deutsche Organisation GEMA nicht für ihre außerordenlich herausragende Verhandlungsarbeit bekannt; die Verhandlungen der GEMA mit YouTube scheinen nach jahrelangem Hin und Her immer noch anzudauern. Für 24,99€ pro Jahr lässt sich der Dienst innerhalb des iTunes Stores jetzt aktivieren. Danach erhält man über die Cloud Zugriff auf seine iTunes Mediathek von allen persönlichen Apple Geräten - Songs, die man außerhalb des iTunes Stores gekauft hat werden entweder als 256kbs Version kostenlos freigeschaltet, oder wenn sie nicht in den Bibliotheken Apple's vorhanden sind, hochgeladen.

iTunes Match

iTunes Match

Nach gestern noch von anfänglichen Startschwierigkeiten berichtet wurde, scheint heute bereits alles reibungslos zu funktionieren. Eins muss man Apple lassen, Hut ab, damit haben sich ein bisher unbekanntes Format ohne Konkurrenz geschaffen - auch wenn Amazon derzeit an seinem eigenen "In The Cloud"-Projekt arbeitet, wird sich zeigen, ob sie damit Apple's Marktanteil wirklich gefährden können.

Zukunft dieses Blogs

Seit der Eröffnung dieses Blogs hat sich vielleicht einiges in den Inhalten getan, das äußerliche Cover jedoch ist über die Jahre gleich geblieben. Nach rund 2,5 Jahren habe ich mir gedacht, verpasse ich meinem Blog mal einige Kosmetikupdates, und bin von dem ursprünglichen WordPress Design auf das neue Twenty Elven Design umgestiegen. Es frischt die Seite als ganzes aus, und gefällt mir persönlich auch deutlich besser als das alte. (:

Ich wurde öfters gefragt, ob dieser Blog inaktiv, tot oder sonst etwas in dieser Art sein. Die Antwort ist nein. Ich habe in der Vergangenheit mehrmals mehr regelmäßig versprochen, meistens hat diese jedoch nicht lange angehalten. Trotzdem werde ich versuchen, die Anzahl der Updates zu erhöhen, damit meine Stammleser auch öfterss mal etwas zu lesen haben. Ansonsten freue ich mich natürlich immer über Anregungen.

Tutorial: Hosts-Datei unter Mac OS X bearbeiten

Ich wurde häufiger gefragt, wie ich es erreiche die Hosts-Datei unter Mac OS X effektiv bearbeiten kann, da die eigentliche Datei unter einem Kopierschutz steht, und man sie nicht einfach mit TextEdit (o. einem ähnlichen Programm) öffnen und modifizieren kann.

Nochmal zur Wiederholung: Was ist die Hosts-Datei?
Die meisten, die diesen Artikel lesen, werden wahrscheinlich explizit danach gesucht haben, und wissen bereits, worum es sich handelt. Für alle anderen: Es handelt sich um eine Datei, die heutzutage in quasi jedem Betriebssystem vorhanden gibt, und dazu in der Lage ist, Domainnamen aufzulösen, bevor dazu ein Protokoll (wie z.B. DNS aufgerufen wird).

So wird z.B. dort auch zugewiesen, das die Domain 'localhost' auf die IP 127.0.0.1 verweist - somit muss das Betriebssystem für die Auflösung dieser Domain nicht einmal mehr das DNS-Protkoll zur Handnehmen.

Wo finde ich die Hosts-Datei in Mac OS X?
Die meisten Systemdateien, vor allem die meisten Unix-Dateien unter Mac OS X sind versteckt. Wir müssen diese jedoch nichtmal sichtbar machen, um die Hosts-Datei zu bearbeiten, es reicht zu wissen, wo sie sich in der Theorie befindet. Ihr Pfad lautet:

/etc/hosts (eigentlich liegt sie in dem Verzeichnis /private/etc/hosts, da /etc jedoch ein Verweis auf /private/etc ist, müssen wir uns dies nicht einmal merken) 

Wir gehen jetzt also in unseren Programmordner, dann in den Unterordner Dienstprogramme, und starten das Programm Terminal.

So sieht das Terminal-Programmlogo aus.

So sieht das Terminal-Programmlogo aus.

Das ganze sollte dann erstmal so aussehen (standardmäßig ist die Farbe des Terminals weiß, ich habe dies einfach aus ästhetischen Gründen verändert):

So sieht das Terminal nach dem Starten des Programms aus.

So sieht das Terminal nach dem Starten des Programms aus.

Nun geben wir den folgenden Befehl ein:

sudo nano /etc/hosts (das sudo steht dabei dafür, dass wir den Prozess als Administrator ausführen wollen, da wir zum Bearbeiten einer Systemdatei Administratorrechte brauchen, das nano steht für das auszuführen Programm (GNU nano) und /etc/hosts steht für den entsprechenden Dateipfad)

Danach wird er, da wir das ganze als Administrator ausführen, euer Passwort verlangen. Gebt dies einfach ein und bestätigt es mit der Entertaste, im Terminal sollte sich dann folgendes Programm geöffnet haben:

So sieht eure Hosts-Datei in GNU nano aus.

So sieht eure Hosts-Datei in GNU nano aus.

Ihr könnt euch jetzt mit den Pfeiltasten einfach im Dokument hoch und runterbewegen, und die Zeile(n) euer Wahl hinzufügen.

Die Syntax ist dabei immer:

Ziel-IP Leerzeichen oder Tabulator zu umschreibende Adresse

Wenn ihr mit der Bearbeitung fertig seit, drückt ihr Ctrl + X. Daraufhin bestätigt ihr eure Änderung mit Y (englisch für yes).

Terminal: Änderungen bestätigen 1/2

Terminal: Änderungen bestätigen 1/2

Letzenendes müsst ihr nun nocheinmal Enterklicken, und er wird die Datei unter /etc/hosts abspeichern, und ihr seid fertig.

Terminal: Änderungen bestätigen 2/2

Terminal: Änderungen bestätigen 2/2

Es sieht ein wenig kompliziert aus, aber nach einer Weile geht einem das relativ in Fleisch und Blut über. :)

Review – Amazon Kindle 3 WiFi

Seit einigen Tagen, wieder das altbekannte Feeling. Jeden Tag, rund um Mittag, das freudige erwarten: "Wird es heute endlich geliefert?" Nach mehreren Tagen Wartens ist es dann soweit: Ein Paket mit der Aufschrift "Amazon.com" steht vor der Haustüre. Voller Vorfreude auf das Objekt der Begierde wird schnell ein Teppichmesser zur Hand genommen und überflüssige Tesastreifen schnell entfernt. In dem Karton befinden sich noch zwei weitere kleine Kartons - beide bereits deutlich aufwendiger gestaltet, und mit den Aufschriften "Amazon Kindle" und "Amazon Kindle Cover" bedruckt. Zuerst öffnen wir den Karton des Ledercovers, das glücklicherweise gerade von $34,99 auf $29,99 runtergesetzt wurde. Ein schlichtes, schwarzes, solide wirkendes Ledercover - ganz so wie gewünscht [obwohl das ganze auf Wunsch natürlich auch in Orange, Braun, Pink, Blau, Grün oder Rot erhältlich wäre].

Danach wenden wir uns dem weitaus interessanterem Paket zu. Langsam öffnen wir den Karton, und siehe da, das heiß ersehnte Amazon Kindle 3 in der WiFi-Version für gerade mal $139,00, also rund €100 liegt vor uns. Schnell den Displayschutz abgezogen, und schon sehen wir die volle Pracht des Kindles - keine Frage, es sieht auf jeden Fall sehr solide und hochqualitativ verarbeitet aus. Da haben sich die $139,00 jedenfalls vom Aussehen schonmal gelohnt. Im Karton finden sich dazu noch eine Quick-Start Anleitung, und ein USB-Kabel mit Steckdosenadapter [wobei dieser nicht in allen Ländern dabei ist, Informationen über die Lage Deutschland stehen mir nicht zur Verfügung]. Wir schließen das Kindle über USB ans MacBook an, und werfen dieses dort gleich aus, um es zwar weiterhin zu laden, jedoch gleichzeitig benutzen zu können.

Das Kindle startet und zeigt direkt das erste, vorinstallierte Buch an - das nicht weniger ist als das komplette Handbuch. Die ersten 10 Seiten werden noch aufmerksam gelesen, danach könnte man noch weiterlesen, das Handbuch ist tatsächlich sehr, sehr umfangreich und geht über mehrere hundert Seiten, man kann also bei Fragen jederzeit hierhin zurückkehren. Über einen Klick auf den Homebutton, kehren wir direkt auf die Übersicht zurück - 3 Bücher sind vorinstalliert, ein British Oxford sowie ein American Oxford Dictionary sowie das gerade genannte Handbuch. Zuerst fordert uns das Kindle auf, WiFi-Informationen einzutragen, wir folgen dieser Anweisung und verbinden uns problemlos mit dem Drathlosnetzwerk. Das Kindle beginnt direkt, Informationen vom Amazon-Server runterzuladen - da das Kindle auf Amazon gekauft wurde, enthält es direkt die Informationen über meinen Amazon-Account, meinen Namen etc.

Man muss wissen, dass mein Amazon-Account auf Amazon.de registriert wurde, ich natürlich jetzt jedoch nach meinem Umzug in die Staaten das Kindle auf Amazon.com gekauft habe. Das Kindle erkennt jedoch direkt, dass das Heimatland meines Amazon-Accounts Deutschland ist, und lädt dazu passend gleich noch einen deutschen Willkommenstext und eine vollwertige, kostenlose Fassung des Dudens herunter. Auch der Store wird direkt für sowohl englischen, als auch deutschen Zugriff konfiguriert.

Das Kindle ist eingerichtet, eigentlich ging dies trotz des großen Textes relativ flott, nur ein paar Tasten drücken und alles läuft flüssig. Jetzt wollen wir das erste Buch übertragen. Das ganze liegt im Kindle-Format, in dem .mobi-Format vor. Amazon hat eine ziemlich klevere Methode entwickelt, um synchronisieren sehr schnell zu machen. Beim Kauf des Kindles wurde für uns direkt eine @kindle.com-Email eingerichtet, an diese schicken wir jetzt die .mobi-Datei, die daraufhin ohne Aufforderung direkt vom Kindle heruntergeladen wird - und schon ist Harry Potter 1 auf dem Kindle. Das ging ja flott!

Machen wir uns mal ans Kaufen von Büchern. Im Amazon-Store suchen wir einfach mal nach Frank Schätzing's Limit - direkt gefunden. Preis geprüft, auf Kaufen geklickt - sofort und innerhalb von 30 Sekunden wird das 1200-Seiten schwere Buch heruntergeladen. An diesen Komfort könnte ich mich gewöhnen.

Nun zum Hauptgrund des Kaufens: Das Lesen.

Lesen auf dem Kindle ist ungeheuerlich entspannend, das Display funktioniert tatsächlich genauso wie ein wirkliches Stück Papier, es reflektiert genauso und strengt die Augen auch nicht mehr an als ein Blatt Papier. Alle Achtung. Das Umblättern via den Knöpfen funktioniert auch tadellos. Das Lesen macht Spaß, vor allem, da man so viele Bücher in der Hand halten kann, bei so wenig Gewicht. Das Einfügen des Kindles im Cover funktioniert auch beim Ersten Anlauf.

Alles in allem, wer der Kauf ein großartiger Erfolg! Das Kindle kann man nur weiterempfehlen für jeden, der gerne eBooks liest, oder so wie ich, sich derzeit einfach irgendwo befindet, wo er keine Chance hat, sonst an Bücher zu kommen. :)

Steve Jobs tritt als CEO zurück

Durch eine Pressmitteilung Apples erfuhr die Welt gestern von Steve Jobs' Rücktritt. Nachfolger von Steve Jobs wird der bisherige COO Tim Cook. Somit wird jetzt amtlich, was bereits im Tagesgeschehen der Fall war. Seit Jobs' gesundheitlichem Ausfall Anfang des Jahres leitete Cook bereits Jobs' Aufgaben als CEO, der Übergang sollte ihm daher leicht fallen. Weniger leicht fällt es wohl Steve Jobs selber, der Visionär, Applemitgründer und einer der bedeutendsten Business-Männer aller Zeiten. Allerdings sollte man nicht vollends schwarz sehen, Steve Jobs bleibt Apple nach wie vor als Mann im Aufsichtsrat erhalten, und wird wahrscheinlich wie dieses Jahr trotzdem noch viel Einfluss auf neue Produkte Apples haben, und wahrscheinlich - sofern seine Gesundheit das zulässt - weiterhin die spektakulären Keynotes veranstalten. Trotzdem versetzt es vielen einen kleinen Stich, da Jobs hierbei ein gutes Beispiel dafür ist, dass keine App, und kein Geld der Welt Gesundheit ersetzen kann. Jobs selber hatte den Rücktritt in einem Brief an Apple verkündet, und selber klar gemacht, dass er der Aufgabe des CEOs nicht mehr gerecht werden kann.

An den Apple-Aufsichtsrat und die Apple-Gemeinschaft:

Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als CEO von Apple erfüllen kann, ich der erste wäre, der Euch das wissen lässt. Leider ist dieser Tag gekommen.

Ich trete hiermit als CEO von Apple zurück. Ich möchte, so der Aufsichtsrat dies für möglich hält, als Vorsitzender des Aufsichtsrats, als Aufsichtsratsmitglied und Mitarbeiter von Apple behilflich sein.

Was meinen Nachfolger angeht, empfehle ich mit Nachdruck, dass wir unseren Nachfolgeplan erfüllen und Tim Cook zum CEO von Apple ernennen.

Ich glaube, dass die besten und innovativsten Tage noch vor Apple liegen. Und ich freue mich darauf, den Erfolg von Apple in einer neuen Rolle zu sehen und dazu beizutragen.

Ich habe bei Apple einige der besten Freunde in meinem Leben gefunden und ich danke Euch allen für die vielen Jahre, die ich neben Euch arbeiten konnte.

Steve. (Übersetzung, Originaltext)

An Apple's Erfolg sollte man jedoch nicht zweifeln, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stehen immerhin nicht für eine andere Vision als die des nun Ex-CEOs Steve Jobs. Er selbst behauptet immerhin, die größten Zeiten Apples stehen uns noch bevor. Wir werden sehen, doch eins können wir uns sicher sein. Ohne Steve Jobs wäre Apple nicht das, was es heute ist, und wir wünschen ihm alle das Beste für seine Gesundheit und sein weiteres Leben. (:

Apple und die Vereinigten Staaten – ein Kommentar

Die Preispolitik Apple's ist wohl eine der meist diskutierten Themen im Bezug auf eine der größten Firmen der Welt. Der Apfel mit Hauptsitz in Kalifornien gilt in dem Bezug als bekannt für sehr hohe Preise, die wir als Applefans jedoch gerne in Kaufnehmen, immerhin sollte Qualität immer ein entschiedenes Argument in der Entscheidung über Geldausgeben sein. (;

Apple Inc.

Apple Inc.

Doch trotz des Fakts, dass wir immer wieder gerne mehrere hundert Euro für ein neues iPhone ausgeben, sollte man sich manchmal doch fragen, warum die Mitbewohner der USA so einen Preisvorteil gegenüber uns Europäern haben. Ich bin sicher, dass liegt nicht daran, dass Apple die Europäer absichtlich benachteiligen will, ich denke es liegt eher an dem Fakt, dass es einfacher für Apple ist, einfach die Währung hinter den Preiszahlen zu ändern, als sich noch groß mit den Börsenwerten der Währungen herumzuschlagen.

So kostet das gut ausgestattete 15" MacBook in Deutschland 2149,99€, in den USA jedoch 2199,99$. Jetzt kann man sagen, hier hat Apple doch sogar etwas angepasst. Leider ist die Anpassung in Höhe von 50$ mehr jedoch nicht besonders aussagekräftig. Nach Umrechnungskurs kostet das MacBook Pro in den USA somit 1527,21€ [Umrechnungsfaktor des 21. Augusts 2011].

Dazu darf man nicht vergessen, dass viele [potentielle] Kunden der Appleprodukte Schüler sind, so wie ich ebenfalls. Apple bietet jedoch auf alle seinen Produkte und in den Staaten einen übergreifenden Schülerrabatt an. So zahlt man als Schüler nur noch 1999,00$, nach Umrechnung also gerade mal 1388,31€. Die Differenz beträgt somit 761,68€.

Wenn man sich das anguckt, muss man sich nicht wundern, dass mittlerweile viele europäische Staatsbürger mit einem neuen Applegerät die USA nach dem Urlaub verlassen, wenn man sich überlegt, was man z.B. spart wenn man sich und seiner Freundin ein MacBook, für die Freundin einen iPod Touch, für sich selber ein neues iPhone und für die eigene Wohnung noch einen iMac mitbringt, kann man sogar von dem übrig gebliebenen Geld noch den ganzen Hin- und Rückflug bezahlen, und hat danach immer noch einiges gespart. ;)

Da ich gerade in den USA bin, stört mich diese Angelegenheit natürlich keineswegs, es wäre trotzdem jedoch praktisch, wenn dieselben Preislevel auch in Deutschland eingeführt würden, immerhin müsste ich dann nicht riskieren, die Gewichtsgrenze des Handgepäcks zu überschreiten.